Motocross

Unfall verhagelt das Rennwochenende

Timo Fleth
Timo Fleth Volontär
Semarang
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Foto: Juan Pablo Acevedo

Der Sonderburger Motocrossfahrer Thomas Kjer Olsen musste einer kaputten Bremse Tribut zollen.

Am meisten hat sich der Sonderburger Motocrossfahrer Thomas Kjer Olsen nach dem WM-Grand-Prix in der MX2-Klasse in Semarang in Indonesien auf die Heimreise nach Europa gefreut.

In der Endabrechnung in Semarang hat Platz sieben für Kjer Olsen gestanden. Eine Platzierung die den Sonderburger bei Weitem nicht zufrieden gestellt hat, sich aber schlussendlich auch nicht vermeiden lies.

Auf einem guten dritten Platz im ersten Wertungslauf liegend wurde Thomas Kjer Olsen in einen Sturz verwickelt. Die Frontbremse ging dabei kaputt und mehr als Platz elf war dann nicht mehr drin. Dabei hatte der 21-Jährige einen richtig guten Start erwischt und lag in einer guten Verfolgerposition.

Abgeschüttelt hatte Kjer Olsen die Enttäuschung zu Beginn des zweiten Wertungslaufes noch nicht. Der Start misslang gänzlich und lange musste der Sonderburger um den Anschluss an das vordere Feld kämpfen. Schlussendlich reichte es mit einem famosen Schlussspurt noch Platz vier zu sichern und damit einen einigermaßen versöhnlichen Abschluss zu finden.

„Ein echt schwerer Renntag mit einem Unfall und einer kaputten Maschine und einer harten Aufholjagd. Jetzt freue ich mich zurück nach Europa zu kommen und auf den Grand Prix in Loket“, so ein geknickter Thomas Kjer Olsen den Blick auf das Rennen in Loket in Tschechien am 22. Juli gerichtet hat.

In der Gesamtwertung hat der 21-Jährige seinen dritten Platz verteidigt. Die Konkurrenz im Rücken hat aber weiter verkürzt.

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