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Yussuf Poulsen hat keine Abwanderungsgedanken

Yussuf Poulsen hat keine Abwanderungsgedanken

Yussuf Poulsen hat keine Abwanderungsgedanken

Helsingør
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Yussuf Poulsen hatte in der abgelaufenen Saison viel Grund zum Jubeln. Foto: dpa

Aus einem mannschaftsdienlichen Spieler ist in der abgelaufenen Saison auch ein torgefährlicher Spieler geworden. Yussuf Poulsen kann mit 19 Toren aus 45 Spielen für RB Leipzig auf seine bisher beste Saison für den Fußball-Bundesligisten zurückblicken.

Die fehlende Torgefährlichkeit ist ihm in den vergangenen Jahren oft vorgehalten worden. Der Knoten ist mit einem relativ simplen Rezept geknackt.

„Ich habe häufiger den Abschluss gesucht. Ich denke, dass ich in dieser Saison dreimal so viel aufs Tor geschossen habe wie in den Jahren zuvor. Ich habe auch dreimal so viele Tore erzielt. Ich bin also nicht effektiver geworden“, sagt Yussuf Poulsen mit einem breiten Lächeln im Gesicht: „Ich finde, dass ich im Jahr davor genau so viele gute Leistungen gezeigt habe wie in dieser Saison. Dort stand ich aber nicht im Fokus. Ich habe mich dazu entschieden, dass ich verstärkt das Fokus auf mich selbst richte.“

Der 24-Jährige hat in der abgelaufenen Saison 15 Bundesliga-Tore erzielt und damit eine neue persönliche Bestmarke aufgestellt.

„Ich bin auch mit den vorangegangenen Spielzeiten zufrieden gewesen. Die Tore führen aber mehr Aufmerksamkeit auf meine Person mit sich“, sagt Yussuf Poulsen zu Ritzau und muss wie fast immer bei Interviews mit dänischen Medien die Frage beantworten, ob er dies als Sprungbrett in eine größere Liga nutzen will: „Ich bin der Ansicht, dass die Bundesliga eine Top-3-Liga in der Welt ist, und wir haben in Leipzig bewiesen, dass wir ein Topklub sind. Jetzt sind wir drei Jahre in der Bundesliga gewesen und nächste Saison spielen wir zum zweiten Mal in der Champions League. Wir haben uns langsam als großer Klub etabliert. Das muss einigen Leuten erst aufgehen.“

Yussuf Poulsen beim Nationalmannschafts-Training vor dem EM-Qualifikationsspiel am Freitag gegen Irland. Foto: Thomas Sjørup/Ritzau Scanpix
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