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Wetter machte einen Strich durch den Strandtag

Wetter machte Strich durch den Strandtag

Wetter machte Strich durch den Strandtag

Apenrade/Aabenraa
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Mit Rettungsboard und Neoprenanzügen ging es bei den Lebensrettern aufs Wasser. Foto: jrp

Der Strandtag der Breitensportorganisation DGI fiel sprichwörtlich ins Wasser. Trotzdem gab es einiges zu sehen und zu erleben – und eine Wiederholung wird es auch geben.

Über das Angebot beim DGI-Strandtag gab es sicher keine Klagen: Unter anderem Kajakrudern, Windsurfen, Mountainbiken, Schießen, Golfspielen, Volleyball und Streethandball lockten zum Besuch des Südstrandes. Das Wetter machte der Veranstaltung jedoch einen Strich durch die Rechnung. Eher kühl und ab 14 Uhr auch regnerisch zeigte es sich – nicht von seiner besten Seite.

Versprochene Wiederholung

„Doch trotz des Wetters haben sich viele eingefunden, um das Angebot zu nutzen“, meint DGI-Kommunikationsmitarbeiterin Anna Mortensen. Für sie ist jedoch ganz klar, dass es wesentlich mehr gewesen wären, „wenn die Wetterbedingungen besser gewesen wären“. Das zeigte unter anderem der Strandtag des vergangenen Jahres, der bei besten Bedingungen mehrere Hundert Menschen anzog. Und deshalb wird es auch im kommenden Jahr eine neue Ausgabe des DGI-Strandtages geben, verspricht sie.

Knapp 180 Gäste, so schätzt Mortensen, besuchten den Strandtag in diesem Jahr. Vor allem die Teilnehmer des Streethandball-Turniers schreckten Regen und knapp 13 Grad Außentemperatur nicht. Sie wetteiferten um den Sieg – die Zuschauer mit Schirmen gewappnet.

Mit Regenschirm wurde das Handballspiel verfolgt. Foto: jrp

Mit doppelter Neoprenlage ins Wasser

Ganz Wagemutige stürzten sich mit den Lebensrettern in das gerade mal 15 Grad warme Fördewasser. Geschützt wurden sie durch zwei Neoprenanzüge, die sie übereinander anzogen, um dann auf einem Surfboard verschiedene Übungen und Wettkämpfe zu absolvieren.

Vertreten war auch der Apenrader Ruderverein mit seiner Kajak-Sparte. Dort gab es ebenfalls großes Interesse, und die Besucher paddelten, begleitet von einem ARV-Kajaken, einige Bahnen im geschützten Badebereich des Südstrandes.

Für einige mehr, für einige weniger zu tun

Über guten Zuspruch freuten sich auch die Schützen, die mit einem transportablen Schießstand aufwarteten, an dem sich die Gäste auf ihre Treffsicherheit hin testen konnten.

Wenig zu tun hatten die Volleyballer, die Mountainbiker vom Rothenkruger Fahrradverein, und auch die Windsurfer vom Apenrader Verein konnten nur vereinzelt Interessierte auf das Wasser locken, wo sie bei lauem Wind einige Übungen absolvierten.

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Leitartikel

Gwyn Nissen
Gwyn Nissen Chefredakteur
„100 Jahre Mehrwert“