Kriminalität

Welpen im Kofferraum: Polizei stoppt dänische Teenager in Deutschland

cvt/dpa/Ritzau
Frankfurt an der Oder
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Foto: Bundespolizei

Eine Gruppe junger Erwachsener ist dabei erwischt worden, zehn Pitbull-Welpen aus Polen nach Deutschland zu schmuggeln. Die Tiere sind in Dänemark verboten.

Bundespolizisten haben bei einer Verkehrskontrolle in Frankfurt (Oder) zehn Hundewelpen ohne Papiere beschlagnahmt. Die Beamten stoppten am Montagnachmittag auf der Autobahn 12 an der Anschlussstelle Frankfurt-West einen Renault mit dänischem Nummernschild, der aus Polen kam, wie ein Sprecher am Dienstag mitteilte.

Im Kofferraum entdeckten sie die eng zusammensitzenden American Pitbull Welpen. In Dänemark sind diese Tiere verboten. Weder der 21-jährige niederländische Fahrer noch seine drei dänischen Mitfahrer im Alter von 18 bis 19 Jahren konnten Transport- und Impfpapiere für die Tiere vorzeigen. Die Sicherheitskräfte beschlagnahmten daher die Hunde und brachten sie in ein Tierheim. Die vier Männer müssen sich nun wegen illegaler Einfuhr der Welpen verantworten.

Handel mit Hunden macht Sorgen

Der illegale Transport von Hunden nach Dänemark sei ein großes Problem, hat Amtsveterinärin Tina S. Nielsen bereits früher in Danmarks Radio gesagt. „Wir haben Beispiele erlebt, wo Hunde illegal in Autos über die Grenze geschmuggelt wurden, wo Welpen auf Rastplätzen verkauft wurden und wo Hunde mit gefälschten Papieren verkauft wurden“, so Nielsen.

Die Nahrungsmittelbehörde ist derweil besonders besorgt, was die gesundheitlichen Folgen des illegalen Importes angeht. Denn der internationale Handel könne ansteckende Krankheiten verbreiten, heißt es in einem Bericht der Behörde.

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