Bombendrohung

Alle Scandlines-Fähren fahren wieder

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cvt/Ritzau
Kopenhagen
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Helsingør
Der Fährhafen in Helsingør. Foto: Scanpix

Die Reederei Scandlines hatte am Mittwochnachmittag den Verkehr auf sämtlichen Fährrouten zwischen Dänemark, Deutschland und Schweden eingestellt. Im Servicecenter der Reederei war eine Bombendrohung eingangen.

Die Reederei Scandlines hatte am Mittwochnachmittag den Verkehr auf sämtlichen Fährrouten zwischen Dänemark, Deutschland und Schweden eingestellt. Im Servicecenter der Reederei war eine Bombendrohung eingangen.

Nach einer Bombendrohung und dem völligen Stopp sämtlichen Fährverkehrs sind die Schiffe der Reederei Scandlines zwischen Dänemark, Deutschland und Schweden wieder in Betrieb genommen worden. Wie die Polizei von Südseeland und Lolland-Falster mitteilt, seien mehrere Fähren untersucht worden und auf Grundlage der Ermittlungsergebnisse sei die Fahrt wieder frei gegeben worden.

Dennoch wird die dänische Polizei weiterhin Präsenz zeigen. „Das Ganze ist ruhig und undramatisch abgelaufen. Die Leute waren sehr geduldig und haben die Situation gut aufgenommen“, so Kim Kliver von der Polizei.

Der vorübergehend eingestellte Fährbetrieb hatte für Verkehrsprobleme bei Rødby und Gedser gesorgt.

Ein Telefonanruf legte den gesamten Fährverkehr lahm

„Wir haben sämtlichen Fährverkehr wegen einer Drohung eingestellt“, sagte die Pressesprecherin von Scandlines, Anette Ustrup Svendsen, am Nachmittag zu Ritzau. „Da wir nicht genau wissen, worum es sich bei der Drohung handelt, haben wir uns dazu entschieden, die Linien Gedser-Rostock, Rødby-Puttgarden und Helsingør-Helsingborg einzustellen“, so die Sprecherin weiter.

Mehrere der Fähren sind am Mittwochnachmittag evakuiert worden. Weitere Schiffe warteten auf Reede auf die Genehmigung der Polizei, in Häfen einzulaufen.

„Wir folgen den Anweisungen der Polizei und hoffen, dass die Situation sich schnellstmöglich löst“, so Svendsen am Nachmittag weiter. Laut Ekstra Bladet ist konkret eine Fähre auf der Strecke Rødby-Puttgarden bedroht worden. „Ich kann bestätigen, dass es eine Drohung gegen die Fähre gegeben hat aber mehr kann ich nicht sagen, da die Ermittlungen laufen“, so John Andersen von der Polizei zu Ekstra Bladet.

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