Blaulicht

Handy am Steuer: Gesetzesverschärfung zeigt keine Wirkung

Handy am Steuer: Gesetzesverschärfung zeigt keine Wirkung

Handy am Steuer: Gesetzesverschärfung zeigt keine Wirkung

jt
Kopenhagen
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Foto: melissa mjoen/Unsplash

Obwohl seit Anfang des Monats die Strafe für die Handynutzung am Steuer verschärft worden ist, benutzen viele Autofahrer weiterhin ihre Mobiltelefone beim Fahren.

Handy am Steuer – das ist teuer: Egal, denken offenbar viele Autofahrer in Dänemark, die trotz neuer Strafen für den Handygebrauch bei der Fahrt, weiterhin fleißig von ihren Smartphones abgelenkt werden. Das zeigen neue Zahlen der Reichspolizei, berichtet die Nachrichtenagentur Ritzau.

Demnach seien allein in der vergangenen Woche 578 Autofahrer diesbezüglich von der Polizei erwischt worden. Seit Einführung des neuen Gesetzes wurden 1.018 Autofahrer von der Polizei mit dem Handy am Steuer ertappt. Deshalb deutet vieles darauf hin, dass das verschärfte Gesetz bislang keine abschreckende Wirkung erzeugt, erklärt der Polizeibeamte des nationalen Verkehrszentrums der Polizei, Christian Berthelsen.

„Die Zahl der Anzeigen liegt bislang auf dem gleichen Niveau wie vor der Gesetzesänderung“, so Berthelsen.

Seit dem 10. September bekommen Autofahrer, die ihr Handy bei der Fahrt benutzen, neben einem Bußgeld auch eine Kerbe, ein sogenanntes „Klip“, im Führerschein. Bei drei „Klip“ wird einem der Führerschein entzogen.

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