Genforscher mit neuer Studie

Deswegen haben einige einen "Süßen Zahn"

Deswegen haben einige einen "Süßen Zahn"

Deswegen haben einige einen "Süßen Zahn"

jt
Apenrade/Aabenraa
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Ein bestimmtes Hormon reguliert unseren "Süßen Zahn" Foto: dpa

Ein bestimmtes Hormon entscheidet, ob eine Person einen süßen Zahn hat oder nicht. Diese Erkenntnis kann dazu beisteuern, ein neues Medikament zu entwickeln, dass den Zuckerdrang mindert.

Ein bestimmtes Hormon entscheidet, ob eine Person einen süßen Zahn hat oder nicht. Diese Erkenntnis kann dazu beisteuern, ein neues Medikament zu entwickeln, dass den Zuckerdrang mindert.

Viele Menschen haben nach dem Essen oder abends bei Fernsehen einen ganz spontanen Drang zu süßen Verführungen. Jetzt haben Forscher die Ursache dafür gefunden, die in der Leber liegt, schreibt Videnskab.dk.

Die Leber produziert ein bestimmtes Hormon, das den Drang zu den süßen Sachen reguliert. Ist eine Person im Besitz eines bestimmten Gens, das dieses Hormon produziert, ist die Wahrscheinlichkeit, einen „Süßen Zahn“ zu haben, laut aktueller Forschung größer.

„Potenziell kann unser Wissen über dieses Gen dazu führen, dass ein Medikament entwickelt wird, das den Drang nach Süßem reguliert. Damit könnten wir auch Fettleibigkeit behandeln“, meint Lektor Niels Grarup von der Universität in Kopenhagen.

Die neue Studie ist im internationalen Magazin „Cell Metabolism“ veröffentlicht worden, schreibt Videnskab.dk

Das erwähnte Hormon, hat die Bezeichnung FG21. Haben Personen eine bestimmte Auslegung dieses Hormons ist die Wahrscheinlichkeit 20 Prozent höher einen „Süßen Zahn“ zu haben.

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Leitartikel

Gwyn Nissen
Gwyn Nissen Chefredakteur
„Es bleibt sitzen“