Kinder und Jugendliche

Experte: Kinder sollten auch finanziell auf die Zukunft vorbereitet werden

Experte: Kinder sollten auch finanziell auf die Zukunft vorbereitet werden

Experte: Kinder sollten auch finanziell auf die Zukunft vorbereitet werden

jt
Kopenhagen
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Foto: dpa

Über die finanziellen Entscheidungen im Haushalt sprechen viele Eltern nicht mit ihren Kindern. Das ist falsch, meint ein Experte.

In den dänischen Haushalten wird das Gespräch über finanzielle Entscheidungen mit den Kindern oft vermieden. Das zeigt eine neue Untersuchung des Meinungsforschungsinstitutes Yougov im Auftrag der Danske Bank. Rund ein Drittel der Eltern, die ein Kind im Alter zwischen sieben und zwölf Jahren haben, geben an, dass sie wenig oder kaum mit ihren Kindern über Finanzen reden. Und das ist ein Fehler, meint der Experte für Familienstrategien Bo Bresson.

„Es ist eine Aufgabe der Eltern, sicherzustellen, dass ihre Kinder später auf eigenen Beinen stehen können. Dazu gehört natürlich auch das Finanzielle“, so Bresson zur Nachrichtenagentur Ritzau. Und mit dem heimischen Finanzunterricht sollte ihm zufolge schon im frühen Alter begonnen werden.

„Schon im Schulalter kann ein Kind viel über die Haushaltsfinanzen lernen. Man sollte sie deshalb in die Finanzdiskussionen mit einbeziehen“, erklärt Bresson. Bei der Entscheidung, eine neue Küche zu kaufen, könne man auch mit den Kindern reden und die Vor- und Nachteile in Erwägung ziehen, meint er. Dadurch bekämen die Kinder auch ein Verständnis für die Privatökonomie.

Außerdem sollten sich Kinder ab dem 13. Lebensjahr einen Freizeitjob suchen. Dadurch lernen sie, auch mit dem eigens erwirtschafteten Geld umzugehen, so Bresson zu Ritzau.

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Gwyn Nissen
Gwyn Nissen Chefredakteur
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