Corona

So machst du dir deine eigene Maske

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So machst du dir deine eigene Maske

dodo/videnskab.dk
Kopenhagen
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Maskenpflicht
Wer sich seine eigene Maske näht, sollte einiges beachten. Foto: Daniel Reinhardt/dpa

Wer sich seine eigene Maske näht, sollte vor allem beim verwendeten Material einiges beachten. Dänische Gesundheitsexperten verraten, worauf es ankommt.

Schutzmasken sind ein Teil der neuen Corona-Wirklichkeit in Dänemark geworden.

Landesweit empfiehlt die Gesundheitsverwaltung das Tragen der Masken in öffentlichen Verkehrsmitteln. In Aarhus ist dies für die kommenden drei Wochen sogar verpflichtend.

Doch was für eine Maske sollte man verwenden?

Chirurgische Einweg-Masken sind am besten

Die Gesundheitsverwaltung rät vorzugsweise zu chirurgischen Einweg-Masken, im Notfall könne man allerdings auch Stoffmasken nutzen, so die aktuelle Stellungnahme der Behörden.

Stoffmasken können sowohl gekauft als auch selbst gemacht werden. Egal, wofür man sich entscheidet, grundsätzlich gilt, je mehr Lagen die Maske hat, desto besser.

Mindestens drei Lagen

Die Weltgesundheitsorganisation WHO, die dänische Gesundheitsverwaltung und viele ausländische Gesundheitsbehörden empfehlen bei Stoffmasken mindestens drei Lagen.

„Minimum drei Lagen sollten es sein. Vier oder fünf kann man auch gut verwenden. Da geht es darum die Balance zu finden, damit man noch gut atmen kann“, sagt Niels Høiby, Professor für klinische Mikrobiologie an der Universität Kopenhagen und Oberarzt am Reichshospital, zum Wissenschaftsmedium „Videnskab.dk“.

Der Empfehlung nach sollte die innerste Lage aus feuchtigkeitsabsorbierendem Stoff sein und sich angenehm anfühlen.

Baumwolle innen

Die WHO rät zu dichtem Baumwollgewebe als innere Lage. Nicht verwendet werden sollten synthetische Materialien wie Polypropylen.

Während die innere Schicht Feuchtigkeit absorbieren sollte, sollte man darauf achten, dass die äußere Lage wasserabweisend ist.

„Außen eignen sich synthetische Materialien wie Polyester besonders gut“, sagt Karen Marie Hasling. Sie ist Textilingenieurin an der Designskole Kolding.

Auf die Passform achten

Neben dem Material ist vor allem auf eine gute Passform zu achten. Eine amerikanische Studie hat gezeigt, dass eine undichte Maske deren Effektivität um bis zu 50 Prozent verringern kann.

Eine Maske mit einer guten Passform deckt die Nase und das Kinn vollständig ab.

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