Nato-Spitzentreffen

Grönland: Regierung will Ausgaben für militärische Überwachung erhöhen

Grönland: Regierung will Ausgaben für militärische Überwachung erhöhen

Grönland: Regierung erhöht Verteidigungsausgaben

Ritzau/hm
London/Kopenhagen
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Die dänische Regierungschefin Mette Frederiksen (Sozialdemokraten) kündigt auf dem Nato-Spitzentreffen in London an, mehr Geld für die Verteidigung Grönlands auszugeben. Foto: Daniel Leal-Olivas/AFP/Ritzau Scanpix

Im Rahmen des Nato-Spitzentreffens in London am Dienstag und Mittwoch hat die dänische Regierungschefin Mette Frederiksen (Sozialdemokraten) angekündigt, mit US-Präsident Donald Trump über den militärischen Schutz Grönlands zu sprechen – und diesen zu erhöhen.

Vor einiger Zeit hatte Trump den Wunsch geäußert, Grönland zu kaufen, was Dänemark ablehnte, was wiederum beim Präsidenten für Unmut sorgte. Nun kommt Mette Frederiksen den USA entgegen. Nach eigener Aussage will sie die Möglichkeiten der Überwachung in der Luft und im Meer – insbesondere die Suche nach U-Booten – erhöhen. „Wir verstärken unseren Einsatz und ich weiß, dass das die Amerikaner freuen wird“, so Frederiksen.

Die Regierung will 1,5 Milliarden Kronen in die Arktis investieren, ins Detail wollte die Staatsministerin nicht gehen, wiederholte aber, es gehe vor allem um die Überwachung des Luftraumes und der Meere.

Nach der Kritik an der Nato aus den eigenen Reihen der Mitgliedsstaaten stellte sich Mette Frederiksen hinter das Bündnis. „Es gibt keine Alternative zur Nato“, sagte Frederiksen.

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