Wirtschaft

Lidl baut aus: 103 neue Filialen

hm/jt
Kopenhagen
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Foto: Lidl Danmark

Lidl baut sein Geschäft vor allem in den Großstädten Aarhus und Kopenhagen aus. Noch ist unklar, ob auch Geschäfte in Nordschleswig geplant sind.

Der Discounter Lidl will sein Geschäft in Dänemark ausbauen. Dies kündigte Dirk Fust, dänischer Lidl-Chef, in Fødevarewatch an. Seinen Worten nach sind langfristig 103 neue Filialen geplant; 10 bis 15 Filialen sollen pro Jahr eröffnet werden. Das Investitionsvolumen beträgt laut Konzern 1 Milliarde Kronen. Fust zufolge soll das Geschäft vor allem in den Großstädten Aarhus und Kopenhagen ausgebaut werden. Bis jetzt gibt es dort nur fünf beziehungsweise 20 Filialen. Immerhin 100 sind es in der Hauptstadt beim Konkurrenten Netto. Es sei teuer und mühsam, in der Hauptstadt Filialen zu entwickeln, so Fust. Dennoch will Lidl dort – so das Ziel – 60 bis 80 Filialen betreiben. Der deutsche Discounter gehört mit über 10.000 Filialen in 30 Ländern zu den Branchenriesen und betreibt zurzeit 117 Geschäfte in Dänemark.

„Der Nordschleswiger“ hat bei Lidl-Kommunikationschef Morten Vestberg nachgehakt. Und gefragt, ob auch weitere Geschäfte in Nordschleswig geplant sind. „Das kann ich derzeit noch nicht sagen. Bei der Eröffnung einer Filiale müssen viele Faktoren zusammenspielen. Generell gilt aber, dass wir immer gerne in der Nähe unserer Kunden sind“, so Vestberg. Ausgeschlossen seien neue Standorte in Nordschleswig ganz sicher nicht. Das Unternehmen habe ihm zufolge seit 2005 stetig die Zahl der Geschäfte ausgeweitet.

Auf die Frage, ob es größere Unterschiede zwischen den deutschen und dänischen Märkten gebe, antwortet er: „Ich kann mich nur zu den dänischen Märkten äußern. Diese haben eine große Auswahl an lokale dänische Produkte, die bei unseren Kunden gefragt sind. Diese Auswahl wird dann mit internationalen Produkten komplettiert.“

In Nordschleswig gibt es derzeit drei Filialen, in Sonderburg, Hadersleben und Apenrade.

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