Kultur, Geschichte

KZ-Gedenkstätte Husum-Schwesing eröffnet neue Ausstellung

lap, shz.de/jt
Husum
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Foto: Sven Geißler/Flensborg Avis

Vergangene Woche ist die neue Ausstellung im KZ-Außenlager Husum-Schwesing feierlich eröffnet worden. Rund 250 geladene Gäste fanden den Weg zum Gelände der KZ-Gedenkstätte..

Vergangene Woche ist die neue Ausstellung im KZ-Außenlager Husum-Schwesing feierlich eröffnet worden. Rund 250 geladene Gäste fanden den Weg zum Gelände der KZ-Gedenkstätte.

Ein wesentlicher Aspekt der neuen Ausstellung ist die internationale Ausrichtung. Dreisprachig (Deutsch, Dänisch, Englisch) kommt nicht nur das Haus der Gegenwart daher, sondern auch die Außen-Ausstellung. Die widmet sich der Vor-, der Schreckens- und der Nachgeschichte des KZ-Außenlagers von Neuengamme, das die Schergen des Nationalsozialismus vom 24. September bis 28. Dezember 1944 unterhielten – und durch das zwischen 300 und 500 verschleppte Menschen unmittelbar oder in der Folge den Tod fanden. Auf einem Rundgang erfährt der Besucher – angemeldete Gruppen werden von Guides geleitet, ausländische Gäste mit einem Audioguide ausgestattet – an zehn Stationen alles Wissenswerte dazu.

Zudem bietet das Haus der Gegenwart – das Gruppen von bis zu 15 Personen die Möglichkeit bietet, sich mit gesellschaftlichen und politischen Fragestellungen auseinanderzusetzen – im Rahmen von Workshops Informationen zu drei Themen: Verfolgung von (Kriegs-)Verbrechen, Weiterleben mit der Geschichte und Handlungsspielräume. Die neue Ausstellung hat der Gedenkstätte einen neuen Schnitt verpasst.

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