ZWISCHEN HARRISLEE UND ELLUND

A7 Richtung Dänemark: Transporter fährt auf Stauende auf

dpa
Harrislee
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Foto: Karsten Sörensen

Der Unfall ereignete sich kurz vor dem Grenzübergang. Drei Menschen wurden verletzt. Die A7 musste gesperrt werden.

Wegen eines Auffahrunfalls ist die A7 in Richtung Dänemark zwischen der Anschlussstelle Harrislee und dem Grenzübergang Ellund am Freitagmorgen gesperrt worden. Autofahrer müssten im Berufsverkehr deshalb mehr Zeit einplanen, teilte die Polizei mit.

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei, fuhr ein Klein-Lkw aus dem Kreis Ostholstein ungebremst auf einen dänischen Kleintransporter der Sprinterklasse auf. Der Aufprall war so heftig, dass der mit zwei Personen besetzte Handwerkerwagen unter einen 40-Tonnen-Sattelauflieger geschoben wurde. Alle Fahrzeuge warteten im Stau auf die dänische Grenzabfertigung vor dem Übergang nach Fröslee.

Die Rettungsleitstelle in Harrislee löste gegen 6.30 Uhr Alarm für mehrere Rettungswagen und ein Hilfeleistungsfahrzeug der Flensburger Berufsfeuerwehr aus. Die Einsatzkräften fanden auf der Autobahn vor dem Grenzübergang ein riesiges Trümmerfeld vor – große Mengen Öle und Kraftstoffe waren ausgelaufen und mussten zunächst gebunden werden.

Die Feuerwehrkräfte unterstützen zu dem die Rettungskräfte vor Ort bei der Versorgung der insgesamt drei Verletzten Insassen. Alle Verletzten wurden in Flensburger Krankenhäuser eingeliefert.

Der Sachschaden ist hoch. Der beteiligte Sattelzug aus Polen hatte Glasplatten geladen, die nach Angaben der Polizei zum großen Teil zerstört wurden.

Während der rund zweistündigen Rettungs- und Aufräumarbeiten, gab es dann am Stauende vor der Grenze erneut ein Auffahrunfall. Gegen 9 Uhr wurde das erste Unfallfahrzeug durch Abschleppunternehmen abtransportiert, der Verkehr wird derzeit einspurig am Unfallort vorbeigeführt.

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