Flensburgs Oberbürgermeisterin

Simone Lange kandidiert mit Alexander Ahrens für den SPD-Parteivorsitz

Simone Lange kandidiert mit Alexander Ahrens für den SPD-Parteivorsitz

Lange und Ahrens kandidieren für SPD-Parteivorsitz

Julian Heldt/shz.de
Flensburg
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Simone Lange Foto: dpa

Mit dem Oberbürgermeister aus Bautzen will Lange der SPD neue Glaubwürdigkeit und ein neues Profil verleihen.

Die Flensburger Oberbürgermeisterin Simone Lange kandidiert erneut für den SPD-Parteivorsitz. „Ich weiß, dass dieses Land in 20 Jahren ein anderes Land sein wird und ich will, dass es dann ein besseres Land ist. Es wird Zeit, Verantwortung zu übernehmen. Ich fühle mich bestärkt durch das Ergebnis meiner Kandidatur des vergangenen Jahres und trete deshalb erneut an“, erklärte Lange in einer Pressemitteilung.

Lange bewirbt sich als Duo mit dem Bautzener Oberbürgermeister Alexander Ahrens für den SPD-Vorsitz. Gemeinsam wollen sie der SPD neue Glaubwürdigkeit verleihen.

Debatte über soziale Sicherheit

Die kleinste und zugleich wichtigste gesellschaftliche Einheit in Deutschland seien die Städte und Gemeinden, erklären beide Kandidaten in einer Pressemitteilung. Hier werde Basisarbeit geleistet von Bürgermeistern und von ehrenamtlichen Kommunalpolitikern. „Umso wichtiger ist es nun, aus diesen Kommunen heraus Verantwortung für unsere Partei zu übernehmen, sie zu erneuern und die drängenden und wichtigen Themen unserer Zeit auf die Tagesordnung zu setzen“, erklärt Ahrens.

Wir wollen, dass unser Leben sicher ist und unsere Demokratie stark. Es gibt nichts schöneres als soziale Demokratie und deshalb wollen wir die Menschen zurückgewinnen und mit ihnen die SPD.Pressemitteilung von Simone Lange und Alexander Ahrens.

Pressemitteilung von Simone Lange und Alexander Ahrens

Als erstes wollen die beiden Kandidaten eine Debatte über soziale Sicherheit, über eine menschzentrierte Klimapolitik und über Demokratie führen. Bereits im April 2018 hatte Lange gegen Andrea Nahles um den SPD-Bundesvorsitz kandidiert. Damals fuhr sie mit 27,6 Prozent ein achtbares Ergebnis ein.

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