Dänemark Kompakt

Der Nachrichtenüberblick am Donnerstag

Der Nachrichtenüberblick am Donnerstag

Der Nachrichtenüberblick am Donnerstag

DN
Apenrade/Aabenraa
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Foto: Lars Skaaning/Ritzau Scanpix

Wissen, was in Dänemark läuft – die wichtigsten Nachrichten des Tages im Überblick.

 

Entlassungen bei Mærsk

Der dänische Reedereiriese Mærsk wird im Zuge einer Sparmaßnahme weltweit 200 Mitarbeiter entlassen. Allein 100 davon werden laut Schätzungen des Fachmagazins „Shippingwatch“ in Dänemark entlassen, berichtet die Nachrichtenagentur Ritzau. Diese Zahl hat der Konzern jedoch noch nicht bestätigt. „Wir müssen Einsparungen in der Firmenzentrale vornehmen, und das wird zu Entlassungen in und außerhalb Dänemarks führen“, schreibt die Kommunikationsabteilung des Konzerns. Auch die Tochtergesellschaft in Deutschland, Hamburg Süd, soll laut Ritzau betroffen sein.

 

Auktion: Hammershøi-Gemälde bricht alle Rekorde

Das Gemälde „Interiør fra Strandgade 30“, das Vilhelm Hammershøi 1900 entworfen hat, ist am Dienstag bei einer Auktion des Auktionshauses Bruun Rasmussen für 31,5 Millionen Kronen an einen ausländischen Käufer verkauft worden. Damit ist das Gemälde das teuerste, das jemals in Dänemark verkauft wurde und schlägt das bislang teuerste Gemälde von P. S. Krøyer mit 7,7 Millionen Kronen deutlich. Das jüngst verkauft Gemälde hat zudem eine beeindruckende Preisentwicklung gemacht. 1960 wechselte „Interiør fra Strandgade 30“ für lediglich 9.600 Kronen den Besitzer, berichtet die Nachrichtenagentur Ritzau.

 

Weihnachtsfeiern: Polizei mit Alkoholkampagne

Auch in diesem Jahr wird die dänische Reichspolizei in der Weihnachtszeit verstärkt auf das Fahren unter Alkoholeinfluss achten. Insbesondere an den Wochenenden bis Weihnachten, wo traditionell viele Weihnachtsfeiern (Julefrokost) gefeiert werden, wird die Polizei des Öfteren mit ihren Alkohol-Schnelltestern am Straßenrand stehen, berichtet die Polizei in einer Pressemitteilung. „Alkohol hinterm Steuer ist verantwortungslos und etwas, das viele Bürger verabscheuen. Doch trotzdem gibt es viele Menschen, die nach einer Feier ihr Auto nicht stehen lassen können. Unser Ziel ist es, diese schnellstmöglich aus dem Verkehr zu ziehen“, erklärt der Beamte des Nationalen Verkehrszentrums der Polizei, Christian Berthelsen.

 

Zahl der Frauen in Vorständen stagniert

Obwohl in den vergangenen Jahren der Fokus auf einen Ausgleich des Anteils an Männern und Frauen in den Unternehmensvorständen verstärkt wurde, stagniert der Frauenanteil seit vier Jahren. Das zeigen neue Zahlen der dänischen Statistikbehörde Danmarks Statistik. Von 151.000 registrierten Vorstandsposten waren im vergangenen Jahr 19,4 Prozent mit Frauen besetzt. Im Vergleich zu den 19,3 Prozent im Jahre 2014 hat sich der Frauenanteil demnach kaum verändert, so die Behörde.

 

Danish Crown: Schweinezüchter kritisieren Konzernchef

In der Schweineabteilung des Schlachtereigiganten Danish Crown herrscht kühle Stimmung zwischen der Chefetage des Konzerns und dem Verband der dänischen Schweinezüchter. Dieser kritisiert, dass der Konzernchef, Jais Valeur, einen Posten als Vorsitzender in einer Klimapartnerschaft mit der dänischen Regierung übernommen habe. Das berichtet die Tageszeitung „Danmark“. Der Konzernchef solle sich laut Verband auf das Verkaufen von Fleisch konzentrieren und das Lösen der Klimaherausforderungen der Regierung überlassen.

 

Volksschulen: Zahl der Klassen mit mindestens 25 Schülern steigt

Seit 2009 ist die Zahl der Volksschul-Klassen mit 25 oder mehr Schülern um 54 Prozent gestiegen. Das berichtet die Tageszeitung „Politiken“ anhand einer neuen Statistik des Kinder- und Unterrichtsministeriums. Die Statistik zeigt zudem, dass rund 20.000 Schüler in Dänemark in einer Klasse mit mindestens 28 Klassenkameraden unterrichtet werden. Vor zehn Jahren waren es noch 10.000 Schüler, so „Politiken“. „Das ist katastrophal. Ein höherer Klassenquotient bedeutet auch, dass weniger Zeit für jedes einzelne Kind vorhanden ist“, erklärt der bildungspolitische Sprecher der Volkssozialisten (SF), Jacob Mark.

 

Black Friday: Jeder Vierte greift zum Portemonnaie

Wenn am Freitag der Black Friday eingeläutet wird, dann wird jeder vierte dänische Bürger etwas käuflich erwerben. Das zeigt eine neue Norstat-Umfrage im Auftrag des dänischen Wirtschaftsverbandes Dansk Erhverv. Demnach haben 27 Prozent der Befragten angegeben, dass sie erwarten, am Black Friday Geld auszugeben. Im vergangenen Jahr waren es noch 25 Prozent, berichtet die Nachrichtenagentur Ritzau. „Das zeigt uns, dass der Black Friday von den Bürgern in Dänemark gut aufgenommen wurde“, erklärt der Verbandsberater, Matthias Lumby Vesterdal.

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