Skaterpark

Finanzausschuss ebnet den Weg für die Streetsporthalle

Finanzausschuss ebnet den Weg für die Streetsporthalle

Finanzausschuss ebnet den Weg für die Streetsporthalle

Pattburg/Padborg
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Die Skaterhalle in Pattburg erfreut sich bei Nutzern von beiden Seiten der Grenze großer Beliebtheit. Foto: Claus Thorsted/JV

Trotz fehlender Genehmigung können sich Betreiber und Nutzer der Skateranlage im Pattburger Industriegebiet Hoffnung auf ein Fortbestehen machen. Ein neuer Flächennutzungsplan für das Transportcenter soll es ermöglichen. Dem Bürgermeister schmeckt das gar nicht.

Nach der jüngsten Sitzung des Finanzausschusses machte Apenrades Bürgermeister Thomas Andresen (V) keinen Hehl daraus, dass er persönlich eine Streetsporthalle im Lejrvejen mitten im Pattburger Industriegebiet für ungeeignet hält.

Henrik E. Kock hatte vor einigen Jahren eine Halle für Skater zur Verfügung gestellt, die sich bei jungen Menschen beidseits der Grenze großer Beliebtheit erfreut. Es gab allerdings keine offizielle Genehmigung. Dem Indoorpark drohte das Aus.

Das könnte mit dem Entschluss im Finanzausschuss zu einem neuen Flächennutzungsplan für das Pattburger Transportcenter nun endgültig passé sein. Im neuen Plan soll demnach der Passus eingearbeitet werden, dass im Lejrvejen ein Streetsportcenter betrieben werden kann. Im Vorfeld hatte sich bereits eine Stadtratsmehrheit (DF, Sozialdemokraten und Konservative) für diese Variante abgezeichnet.

Die ca. 1.000 Quadratmeter große Skaterhalle ist mit dem Verein Street Sport Park Padborg (SSPP) verknüpft, der sich als ein grenzüberschreitender Klub sieht.

Der Verein und Ideengeber Henrik E. Kock scheinen sich mit ihrem Projekt fast im Ziel wähnen zu können. Es gelang am Mittwoch nicht, Kock oder einen Repräsentanten von Street Sport Park Padborg für einen Kommentar zu erreichen.

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