Wirtschaft

Mit neuen Investitionen den deutschen Kaffeemarkt erobern

Mit neuen Investitionen den deutschen Kaffeemarkt erobern

Mit neuen Investitionen den deutschen Kaffeemarkt erobern

Apenrade/Aabenraa
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Foto: jrp

Apenrader Geschäftsleute investieren in ein lokales Kaffeeunternehmen. Die Bohnen sollen bald in Apenrade geröstet werden.

Der Apenrader Kaffeevertrieb „Have a coffee“ kann durch die Investition der früheren Hjem-Is-Betreiber Frank Waller und Erik Thaysen das Vertriebsspektrum ausbauen. Einer der Märkte, der erobert werden soll, ist der deutsche. „Durch einen Zufall ist diese Zusammenarbeit entstanden“, berichtet Mark Bech Fries, Mitinhaber von „Have a coffee“. „Wir waren in einer ganz anderen Sache mit Frank Waller und Erik Thaysen in Kontakt. Im Gespräch stellten wir jedoch fest, dass von beiden Seiten Interesse an einer Zusammenarbeit besteht“, so Bech Fries weiter.

In einer Mitteilung erklärt Frank Waller die Beweggründe für die Investition in die Kaffee-Enthusiasten: „Wir glauben an das ,etwas andere’ Konzept der beiden. Außerdem besteht für das Produkt Kaffee ein enorm großes Wachstumspotenzial“, heißt es dort von Seiten der Investoren. Persönlich ergänzt er die Gründe: „Wir wollen zwei jungen Menschen die Chance geben, ihren Traum zu erfüllen. Und das Konzept der Beeiden spricht für sich.“

Dass die Unternehmen, die Waller und Thaysen unterstützen lokal sind, hat ebenfalls Gründe. „Wir wollen doch gern, dass Geschäfte und Geschäftsideen aus Nordschleswig auf dem dänischen und vielleicht sogar auf dem internationalen Markt Erfolg haben“, so Investor Frank Waller. Er und sein Partner Erik Thaysen treten zusammen mit den beiden Firmengründern als Aktionäre und Vorstandsmitglieder in das Unternehmen ein.

Für „Have a coffee“ bedeutet die Zusammenarbeit neben den finanziellen Mitteln auch neue Möglichkeiten, um weitere Märkte zu erobern. Dazu gehört auch der deutsche Kaffeemarkt. Die neue Firmen-Internetseite für Deutschland ist schon fertig, und Mark Bech Fries erwartet, dass sie am 1. Dezember Online geht.

Am Mittwoch wurde eine weitere Neuerung ausprobiert, die bald umgesetzt werden soll. Der erste Kaffee wurde im Firmendomizil in der Apenrader Fußgängerzone geröstet. „Wir haben den Anspruch, dass Kaffee frisch sein soll. Wenn er mit dem Schiff verfrachtet wird, dauert das vier Wochen. Und das ist uns zu lang. Deshalb ließen wir unsere Ware bisher einfliegen. Das soll sich nun ändern, wenn wir die Bohnen in Apenrade selbst rösten“, berichtet Mark Bech Fries von der Neuesten Idee.
Über die Höhe der Investitionen gab es keine Auskunft.

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