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ARV: Satzungsänderung angenommen

ARV: Satzungsänderung angenommen

ARV: Satzungsänderung angenommen

Apenrade/Aabenraa
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Das Ruderhaus des ARV aus der Vogelperspektive gesehen (Archivbild). Foto: Anders Tankred Holm

Bei der außerordentlichen Generalversammlung des ARV wurden Satzungsänderungen mit großer Mehrheit angenommen – und damit werde ein Schritt in die Zukunft getan, wie der Vorsitzende findet.

Am Montagabend entschied eine große Mehrheit bei der außerordentlichen Generalversammlung des Apenrader Rudervereins (ARV), dass die Satzung geändert wird. Nun ist es unter anderem möglich, die Mitglieder per E-Mail zu informieren und Einladungen zu schicken. „Bei denjenigen Mitgliedern, die nicht über eine E-Mail-Adresse verfügen, werden wir solche Informationen weiterhin per Post schicken“, berichtet der ARV-Vorsitzende Peter Asmussen. „Es ist einfach zeitgemäß, einen solchen Entschluss zu treffen. Die Zukunft ist einfach elektronisch, und das müssen wir einsehen. Außerdem ist es heute ein Kostenfaktor, Schriftsachen mit der Post zu schicken“, erklärt Asmussen die Entscheidung.

22 von 24 Anwesenden stimmten für den Vorschlag, zwei enthielten sich der Stimme.

Formfehler

Eigentlich sollte die Entscheidung über die Satzungsanpassung schon auf der Generalversammlung fallen, doch da ein Formfehler vorlag, musste der Beschluss nun auf der außerordentlichen Generalversammlung getroffen werden.

Außerdem fällt nun das Verlesen des Protokolls weg. „Das Protokoll der vergangenen Generalversammlung wird ja ebenfalls per E-Mail verschickt und kann vorher von den Mitgliedern gelesen werden. Das spart unheimlich viel Zeit“, so Asmussen.

Viele Mitglieder

Damit nicht nur die Satzungsänderung auf dem Programm stand, wurde sie mit dem jährlichen Informationstreffen kombiniert. „Und dort konnten wir Gutes berichten“, freut sich Peter Asmussen. „Wir haben so viele Mitglieder wie nie zuvor. 180 Frauen und Männer sind aktuell beim ARV angemeldet“, berichtet der Vorsitzende.

Dabei ist die Kanu-Sparte ein Zugpferd für neue Mitglieder. Besonders froh ist der ARV-Vorsitzende über den Teil der Mitglieder, der nicht der Minderheit angehört. „Wir bemerken Offenheit und Akzeptanz gegenüber dem Vereinsleben, unserer Kultur und der deutschen Sprache“, sagt er. Er sei sich jedoch bewusst, dass an der Minderheitenkultur festgehalten werden müsse, um sie zu bewahren.

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Leitartikel

Gwyn Nissen
Gwyn Nissen Chefredakteur
„Das dunkle Netz“