Technik

Mit der Drohne auf nächtlicher Lecksuche

Mit der Drohne auf nächtlicher Lecksuche

Mit der Drohne auf nächtlicher Lecksuche

Jordkirch/Hjordkær
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Eine Thermografie-Drohne im Einsatz Foto: SWB

In Jordkirch/Hjordkær setzt die Fernwärmegesellschaft auf modernste Technik, um undichte Stellen im Wärmenetz zu finden. In diesen Tagen sind Experten unterwegs – allerdings in der Nacht. Den Grund dafür erklärt der Betriebschef.

Gibt es undichte Stellen im Fernwärmenetz gibt es Leistungsverluste. Das kostet letztlich den Verbraucher Geld, denn die Wärme kommt nicht dort an, wo sie benötigt und wo dafür bezahlt wird. „Hjordkær Fjernvarme“ lässt das Fernwärmenetz im Ort deshalb derzeit auf undichte Stellen oder sogar Brüche in den Rohren untersuchen. Um das schnell und effektiv zu machen, wurde ein Spezialunternehmen aus Fredericia beauftragt, diese Aufgabe zu übernehmen.

Die Spezialisten von „BL Termografi“ bringen besondere Drohnen mit, die beim Überfliegen des Ortes die Erdoberfläche mit Wärmekameras scannen und so Schwachstellen, an denen warmes Wasser unter der Erde austritt, feststellen können.
Allerdings werden die Flüge in der Nacht absolviert. „Sonst kann die Sonneneinstrahlung Einfluss auf die Messung nehmen und ein falsches Messergebnis liefern. Außerdem ist es dann schwieriger, ein Leck zu erkennen“, erklärt der Rothenkruger Fernwärmebetriebschef Alex Hansen.

Die Flüge werden in den kommenden Wochen über Jordkirch durchgeführt, wie „Hjortkær Fjernvarme“ im sozialen Medium Facebook schreibt. Da die Drohnen sehr empfindlich auf Wind und Regen reagieren, kann kein genaues Datum für die Lecksuche angegeben werden.
Ist es dann aber soweit, fliegen die thermischen Drohen in der Zeit von 23 bis 6 Uhr in knapp 100 Metern Höhe über dem Ort.

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