Jubiläum

Hupkonzert zum 50-jährigen Firmenbestehen

Hupkonzert zum 50-jährigen Firmenbestehen

Hupkonzert zum 50-jährigen Firmenbestehen

Apenrade/Aabenraa
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Mit Autokorso und vielen Fähnchen wurde das 50-jährige Firmenbestehen bei bester Laune aller Beteiligten gefeiert Foto: Karin Riggelsen

Der Meldgaard-Konzern ließ sich die Feierlaune auch nicht durch coronabedingte Einschränkungen vermiesen. Selbst Petrus hatte ein Einsehen.

Meldgaard

Meldgaard ist ein Familienunternehmen mit Hauptsitz in Apenrade. Die Firma hat 18 eigenständige Abteilungen. Dazu gehören unter anderem der Handel mit Industriemaschinen und Tierbedarf, der Transport (Abfälle, Bulk) sowie die Weiterverarbeitung von Recyclingmaterialien.

Es gibt 16 Filialen unter anderem in den USA, Schweden und Großbritannien.

Das Unternehmen verfügt über 250 Fahrzeuge und hat 650 Mitarbeiter. Es wurde 1970 von Peder Meldgaard gegründet und hieß damals „Aabenraa Budcentral“. Er begann mit einem Lastwagen.

Heute leiten die Kinder Lasse, Henrik und Line Meldgaard den Betrieb.

Statt eines großen gemeinsamen Festes auf dem Gelände des Unternehmens am Askelund im nordöstlichen Gewerbegebiet Apenrades wurde das 50-jährige Bestehen des Meldgaard-Unternehmens am Freitagvormittag als Drive-in-Empfang mit Hupkonzert begangen.

Fähnchen schwingend fuhren ehemalige und aktuelle Weggefährten, Kunden und Lieferanten zu heißen Rhythmen, die eine Percussiongruppe hauseigenen Müllcontainern entlockte, an den mehreren Generationen der Familie Meldgaard vorbei. Gegründet wurde das Unternehmen 1970 von Peder und Ehefrau Margit Meldgaard. Inzwischen sind die Kinder Henrik, Lasse und Line am Ruder.

Ringreiter ohne Pferde

Zwischen die vielen Autos hatte sich auch eine Abordnung des Ringreitervereins geschmuggelt – aus Sicherheitsgründen ohne Pferde – aber im schicken Ringreiterornat.

Auf das in Dänemark bei goldenen Hochzeiten übliche Morgenständchen hatte die Großfamilie Meldgaard allerdings nicht verzichten müssen. Dafür sorgten die Mitarbeiter des Hauses, die sich zu einem großen Chor – bei Wahrung sämtlicher Abstandsregeln – formiert hatten.

Kein Fest wegen Corona

„Dort hätte das große Festzelt stehen sollen, wo wir gemeinsam mit euch allen hätten feiern wollen“, stellte Lasse Meldgaard bedauernd fest.

Gebucht waren so bekannte Unterhalter wie Thomas Warberg und Thomas Buttenschön, die Gasolin-Coverband „Peter og de andre Kopier“ hätten unter anderem „Rabalderstræde“ spielen sollen, und auch das Duo „Sko og Torp“ hätte kommen sollen. Søren Sko und Palle Torp hätten dann sicherlich ihren größten Hit „On a Long Lonely Night“ gespielt. „Eine lange einsame Nacht wird es dann wohl auch für uns werden“, bemerkte Lasse Meldgaard leicht seufzend – aber mit einem gewissen Augenzwinkern.

Jahrelange Vorbereitung für die Katz

Seit Jahren war das Jubiläumsfest vorbereitet worden. Alle freuten sich bereits auf die große Sause, bis der Coronavirus fast alle Pläne vereitelte. Das Scrapbook sowie kleine Animationsfilme über die Firmengeschichte waren bereits erstellt worden.

Wer am Freitagvormittag an dem Autokorso teilnahm, wurde mit einer kleinen Rolle knuspriger Chips belohnt und konnte dann seine eigene kleine Party feiern.

Alle Mitarbeiter haben zudem einen Gutschein für die örtlichen Geschäfte erhalten.

Eine kurze Regenpause

Eine kleine Bemerkung am Rande: Bei den ersten Klängen des Morgenständchens hörte es auf zu regnen, und erst als das letzte Auto hupend am Firmensitz vorbeigefahren war, setzte der Regen wieder ein.

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