Undichte Fenster

„Was kriegt man für 15 Millionen Kronen?“

Anke Haagensen
Anke Haagensen Lokalredakteurin
Apenrade/Aabenraa
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Das Apenrader Rathaus aus der Vogelperspektive gesehen. Foto: Claus Thorsted/JV

Eine Komplettrenovierung der Apenrader Rathausfassaden und -fenster wird deutlich teurer als veranschlagt. Das Sanierungsprojekt wird jetzt auf ein passendes Niveau zurechtgestutzt.

„Bei Ostwind und Regen muss ich Wannen in die Fensterbank meines Büros stellen“, erzählt Apenrades Bürgermeister Thomas Andresen (Venstre). In anderen Räumen des Apenrader Rathauses ist die Situation ähnlich, weshalb eigentlich vorgesehen war, die Rathausfassaden und -fenster umfassend zu renovieren. Stattliche 15 Millionen Kronen hatten die Politiker für das Projekt abgestellt. Es zeigt sich nun, dass diese Summe bei Weitem nicht ausreichen wird.

„Wir werden uns auf die Außenmauern und Fenster konzentrieren, die es am dringendsten nötig haben. Allerdings ist es mir wichtig, dass wir dabei auch das architektonische Ganze des Gebäudes im Auge behalten. Wir können in einer Fensterpartie nicht nur ein Fenster auswechseln, ohne dass die Unterschiede sichtbar sind“, sagt der Bürgermeister.

Da er in seinem Zivilberuf als Bauingenieur vom Fach ist, hat er auch schon eine konkrete Vorstellung davon, wie man das Projekt angehen kann. „Am schlimmsten steht es um die Fugen und Fenster in den Giebelenden. Da sollte man dann wohl auch anfangen“, sagt Andresen. Da zum jetzigen Zeitpunkt auf keinen Fall mehr Geld für die Rathausrenovierung aufgewendet werden soll, muss das Projekt unter dem Motto „Was kriegt man für 15 Millionen Kronen?“ ausgearbeitet werden.

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