Gesundheit

Alle süddänischen Kommunen kämpfen für eine rauchfreie Zukunft

Alle süddänischen Kommunen kämpfen für eine rauchfreie Zukunft

Alle süddänischen Kommunen kämpfen für eine rauchfreie Zukunft

jt
Vejle
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Foto: dpa

Als die erste Region in Dänemark sind alle Kommunen der Region Süddänemark nun ein Teil der Partnerschaft der rauchfreien Zukunft. Das sendet ein starkes Signal, meint die Regionsratsvorsitzende.

Das gab es bisher noch nicht: Sämtliche 22 Kommunen der Region Süddänemark setzen sich gemeinsam für eine rauchfreie Zukunft ein und sind Teil der Zusammenarbeit „Røgfri Fremtid“. Damit ist Süddänemark auch die erste Region, die eine solche Errungenschaft vorzeigen kann, so die Region in einer Pressemitteilung.

Die Regionsratsvorsitzende, Stephanie Lose (Venstre), freut sich über die Unterstützung aller Kommunen für eine rauchfreie Zukunft. „Es sendet ein starkes Signal, dass wir uns bemühen, in Zukunft eine rauchfreie Gesellschaft zu sein. Wir müssen zusammenstehen, um der traurigen Entwicklung unter den jungen Rauchern entgegenzuwirken“, so Lose.

„Røgfri Fremtid“ ist ein Zusammenschluss zwischen der Stiftung Trygfonden und der Anti-Krebsorganisation Kræftens Bekæmpelse. Das Ziel der Kampagne ist es, dass Dänemark im Jahre 2030 eine rauchfreie Gesellschaft vorzeigen kann.

„Rauchen ist eines der ungesündesten Dinge"

Die Mitgliedschaft bei „Røgfri Fremtid“ wurde bei früheren Gelegenheiten zwischen der Regionsratsvorsitzenden und den einzelnen Bürgermeistern der Region diskutiert. „Ich bin stolz, dass eine rauchfreie Zukunft allen Kommunen am Herzen liegt. Rauchen ist eines der ungesündesten Dinge, die ein Mensch tun kann. Deshalb sollten wir dafür sorgen, dass unsere jungen Bürger erst gar nicht damit anfangen“, erklärt der Vorsitzende des kommunalen Kontaktausschusses und Bürgermeister der Kommune Hadersleben, H. P. Geil (Venstre).

Laut „Røgfri Fremtid“ belegen derzeitige Studien, dass rund 40 Kinder und Jugendliche pro Tag in Dänemark mit dem Rauchen anfangen. Bei einer Partnerschaft mit „Røgfri Fremtid“ verpflichten sich die Regionen und Kommunen, die Rauchgewohnheiten der Jugend auf die Tagesordnung in der Gesundheitspolitik zu setzen.

Mette Lolk Hanak, Leiterin der Abteilung für vorbeugende Maßnahmen bei Kræftens Bekæmpelse, ist von der breiten Zustimmung in der Region Süddänemark begeistert. „Das ist sehr mutig, und ich bin mir sicher, dass wir zusammen gute Ergebnisse erzielen werden“, so Hanak.

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Leitartikel

Gwyn Nissen
Gwyn Nissen Chefredakteur
„Einseitige Grenzöffnung“