Volkstrauertag

Sehnsucht nach Frieden wach halten

Paul Sehstedt
Knivsberg
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Bei der Kranzniederlegung auf dem Knivsberg Foto: Paul Sehstedt

Volkstrauertag 2018 im Zeichen des Waffenstillstandes von vor 100 Jahren: Auf dem Knivsberg ist am Sonntag der Toten gedacht worden.

„Der Krieg zerstört Menschen an Leib und Seele und es sind Menschen, die die Kriege führen“, mahnte Pastorin Cornelia Simon, Gravenstein, in ihrer einleitenden Rede zum Volkstrauertag. Der Bund Deutscher Kriegsgräberfürsorge hatte auch in diesem Jahr zum gemeinsamen Gedenken eingeladen.

Am Sonntagvormittag auf dem Knivsberg Foto: Paul Sehstedt

An der Gedenkstätte auf dem Knivsberg hatte sich am Vormittag eine Schar Nordschleswiger zu der traditionellen Kranzniederlegung versammelt. „Gerade in diesem Jahr steht der Volkstrauertag im Zeichen des Ersten Weltkrieges; des Waffenstillstandes vor 100 Jahren“, fuhr die Pastorin fort. „Doch trotz des Friedens damals mussten viele Opfer dieses grausamen Krieges neu anfangen und mit ihren Verletzungen leben. Seitdem hat sich hier bei uns im Grenzland vieles getan. Die Minderheiten und die Mehrheiten kommen immer besser miteinander aus.“

Anke Meyer, Gesandte an der Deutschen Botschaft Kopenhagen und Beauftragte für die deutsche Minderheit, legte den Kranz nieder und übermittelte die Botschaft des Bundespräsidenten Steinmeier zum Volkstrauertag. Die Zeremonie wurde vom Jugendblasorchester musikalisch begleitet.

Gedenken zum Volkstrauertag 2018 auf dem Knivsberg Foto: Paul Sehstedt

Doch trotz des Friedens damals mussten viele Opfer dieses grausamen Krieges neu anfangen und mit ihren Verletzungen leben.

Pastorin Simon
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