Wohltätigkeit

100.000 Kronen für einen guten Zweck

100.000 Kronen für einen guten Zweck

100.000 Kronen für einen guten Zweck

Hadersleben/Haderslev
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Carsten Leth Schmidt (rechts), hier zu sehen mit seiner Frau Mette, ist in die Reihen des Haderslebener Rotary Clubs aufgenommen worden. Foto: Pressefoto

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Auch der Haderslebener Rotary Club hat die Corona-Auflagen zu spüren bekommen und zahllose Veranstaltungen absagen müssen. Hinter den Kulissen aber arbeiteten die Mitglieder weiter für den guten Zweck und erwirtschafteten sage und schreibe 100.000 Kronen.

Im „Haderslev Rotary Klub“ tut sich einiges: Der Club hat zum Auftakt der Saison einen neuen Präsidenten bekommen. Ingenieur Hans Jørgen Jensen ist der Nachfolger von Flugkapitän a. D John Clausen. Dieser zog in diesem Amt seine letzte Bilanz.

Vortrag von Direktor Fuglsang

Direktor Kim Fuglsang hielt einen Vortrag über die Beweggründe, die dazu geführt hatten, dass die Leitung des alteingesessenen Haderslebener Familienunternehmens Fuglsang ihre Brauerei an „Royal Unibrew“ verkauft hatte.
Darüber hinaus ist Carsten Leth Schmidt, Kommunalratsabgeordneter für die Schleswigsche Partei (SP) in Hadersleben, in die Reihen von „Haderslev Rotary Klub“ aufgenommen worden.

Präsidentenwechsel: John Clausen (rechts) übergibt das Amt an seinen Nachfolger, Hans Jørgen Jensen. Foto: Pressefoto

Aufräumen für den guten Zweck

Zahllose Veranstaltungen hatte der Club wegen der Corona-Pandemie absagen müssen. Doch wer ruht, der rostet! Nach diesem Motto arbeiteten die Clubmitglieder hinter den Kulissen weiter für den guten Zweck. 100.000 Kronen kamen dabei zusammen.

Einige Projekte fördert der örtliche Club in Zusammenarbeit mit „Dansk Rotarys Hjælpefond“. Ein Vorhaben setzt er mit dem anderen Rotary Club der Stadt, „Hertug Hans“, um. Die gemeinsamen Anstrengungen in Form von 25.000 Kronen kommen Schülerinnen und Schülern mit einer Lese-Rechtschreibschwäche in der Kommune Hadersleben zugute.

Die Mitglieder des Clubs räumten auf und dienten damit einem guten Zweck. Foto: Pressefoto

Ferienlager für Flüchtlingsfamilien

Die größte Spende des Haderslebener Clubs erhielt das Sommercamp „Ud af krigens skygge”, das in Zusammenarbeit mit „Rehabiliteringscenter for Torturofre“ und „Red Barnet“ in Hadersleben durchgeführt worden ist. Dabei handelt es sich um ein Ferienlager für traumatisierte Flüchtlingsfamilien mit Wohnsitz in der Kommune Hadersleben, das im Juli im „Wattenmeer-Zentrum“ stattfand.

10.000 Kronen der Fördersumme erarbeiteten die Mitglieder, indem sie die Ärmel hochkrempelten und halfen, das Lager des Unternehmens „Skipperhuset A/S“ aufzuräumen: 40 Container füllten sie mithilfe eines Frontladers und eines Gabelstaplers. 5.000 Kronen spendeten die Mitglieder darüber hinaus aus eigener Tasche; der Hilfsfonds steuerte 15.000 Kronen zum Sommercamp bei.

Der Club förderte die Anschaffung von Shelter-Boxen. Foto: Pressefoto

Zelte für Katastrophengebiete

Zwei Tagestouren mit dem Schiff „Jensine“ konnten Schülerinnen und Schüler dank des Clubs unternehmen. 15.000 Kronen bewilligte der Club für den Kauf sogenannter Shelter-Boxen. Das sind Zelte für Regionen, die beispielsweise nach Naturkatastrophen Übernachtungskapazitäten bedürfen.

3.000 Kronen spendete der Club für die traditionelle Weihnachtsveranstaltung in Regie der Domgemeinde in Ansgar in Hadersleben, und 3.000 Kronen kamen für die „SOS-Kinderstädte“ zusammen. 2.000 Kronen kommen der weltweiten Kampagne gegen Polio, „End Polio Now“, zugute.

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