St. Severin Kirche zu Alt Hadersleben

Rundumerneuerung der St. Severin Kirche gefeiert

Rundumerneuerung der St. Severin Kirche gefeiert

Rundumerneuerung der St. Severin Kirche gefeiert

Karin Friedrichsen
Karin Friedrichsen Journalistin
Hadersleben/Haderslev
Zuletzt aktualisiert um:
Pastoren und Bischöfin im Hohen Chor. Foto: Karin Riggelsen

Die Kirche zu Alt Hadersleben wurde für 6,5 Mio. Kronen renoviert. Etwa 250 Teilnehmer feierten am Sonntag die Neugestaltung.

Am Sonntag hat die Gemeinde St. Severin zu Alt Hadersleben ihre Kirche wieder eingeweiht. Etwa 250 Mitglieder der Gemeinde und geladene Gäste füllten die Bänke der Kirche am Ufer des Haderslebener Damms.

Prozession mit Bischöfin, Pastoren und Täuflingsfamilie

Mit Bischöfin Marianne Christiansen an der Spitze zogen die drei Gemeindepastoren Jakob Damm Knudsen, Erik Holmgaard und Christa Hansen, Pastorin des deutschen Teils der Gemeinde, ein. Ein lebensbejahender Punkt des Gottesdienstablaufs war die Taufe von Oskar: Stadtratsmitglied Allan Emiliussen (V) und Camilla Muxoll Søberg hielten ihren drei Monate alten Sohn über das Taufbecken. „Das war schon etwas ganz Besonderes. Wem ist es vergönnt, drei Pastoren und eine Bischöfin bei seinem Tauffest dabei zu haben! Das wird in unserer Familie noch lange Gesprächsstoff sein. Und bei Oskars Konfirmation wird das bestimmt auch in der einen oder anderen Rede erwähnt“, strahlte Allan Emiliussen im Anschluss an den Gottesdienst. Pastor Damm Knudsen erinnerte in seiner Taufpredigt daran, dass die Kirche ein Ort ist, an dem Zeit bleibt zum Nachdenken. Und das sei auch gut so, meinte der Pastor, im Hinblick darauf, dass das Sanierungsprojekt sehr viel Zeit beanspruchte und der Prozess länger dauerte als geplant.

Bischöfin hielt Festpredigt

Bischöfin Christiansen hielt die Festpredigt über den sonntäglichen Bibeltext, das Evangelium nach Markus, Kapitel 4, Vers 1-20. „Ich gratuliere euch zu der gelungenen Renovierung, die den Gottesdiensten einen schmucken Rahmen bietet“, so die Bischöfin.
Das Musikprogramm hatten die drei Chöre der Kirche unter Leitung der Organistinnen Janne Roager und Judith Kristesen zusammengestellt. An dem neuen Klavier, das die Kirche mithilfe von Sponsoren erwerben konnte, begleitete Pianistin Lene Skødt Holmgaard.

Architekt Anker Ravn Knudsen, Rasmus Hejsel und Bauingenieur Søren Klit (v.l.). Als Andenken schenkte die Gemeinde den Kompagnons jeweils einen Huthalter. Diese waren, so die Erklärung, bei der Sanierung der Bänke „übriggeblieben.“ Foto: Karin Friedrichsen

Architekt und Bauingenieur informierten über Sanierungsprojekt

Abschließend ergriffen Architekt Anker Ravn Knudsen und Bauingenieur Søren Klit das Wort. Das Duo hatte, unter anderem zusammen mit Pastor Holmgaard und Claes Fuglsang, dem Vorsitzenden des Bauausschusses, das Sanierungsprojekt begleitet. Ein großer Dank galt den Handwerkern, die tolle Arbeit leisteten, um die Kirche in neuem Glanz erstrahlen zu lassen.

Ein schöner Tag

„Das war ein schöner Tag“, so Pastorin Christ Hansen, die gern noch mehr Mitglieder ihrer Gemeinde in der Kirche begrüßt hätte. Beim abschließenden Lunch im Gemeindehaus ließ unter anderem Gemeinderatsvorsitzender Rasmus Hejsel das Renovierungsprojekt Revue passieren. Die drei Gemeindepastoren ernteten großen Applaus für ihre humorvolle musikalische Darbietung.

Die Pastoren Jakob Damm Knudsen, Christa Hansen und Erik Holmgaard (v.l.) begeisterten beim Lunch mit ihrer Version von „De Nattergale“-Song „La' Det Lig'“. In umschriebener Form gab das Pastoren-Trio musikalisch den Verlauf des Sanierungsprojekts auf humorvolle Weise zum Besten. Foto: Karin Friedrichsen
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