Kunsthalle 6100

Stiftung fördert Kunst in Hadersleben mit 180.000 Kronen

Stiftung fördert Kunst in Hadersleben mit 180.000 Kronen

Stiftung fördert Kunst in Hadersleben mit 180.000 Kronen

Hadersleben/Haderslev
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Täglich stellt „Kunsthal 6100“ in Zusammenarbeit mit Hans Skøtt von „Skøtts Kaffebar“ die Passanten vor eine neue Aufgabe – mit der Kalendermaschine. Foto: Ute Levisen

Gute Nachrichten für das Kunstleben in der Domstadt: „Den Jyske Kunstfond“ fördert „Kunsthal 6100“ mit sage und schreibe 180.000 Kronen. Die Leiterin der Kunsthalle weiß auch schon, wie das Geld in Kunst umgemünzt werden kann.

Groß war der Jubel am Dienstag in der ehemaligen Buchdruckerei „Winds Bogtrykkeri“, die „Kunsthal 6100“ beherbergt: Deren Leiterin, Marie Dufresne, darf sich über einen gediegenen Geldsegen seitens der Stiftung „Den Jyske Kunstfond“ freuen. Diese fördert die Kunsthalle am Graben im Herzen Haderslebens mit 180.000 Kronen.

Acht Kunstprojekte

„Damit können wir in Hadersleben acht Kunstprojekte verwirklichen“, sagt Marie Dufresne. Welche genau, das steht noch nicht fest.
„Es können Happenings, Ausstellungen oder Ausschmückungen sein, die der Entwicklung des städtischen Raums neue Impulse geben. Ideen haben wir schon jede Menge.“
Hadersleben habe viele schöne Seiten – und jede Menge unentdeckter „Rückseiten“, die im Rahmen von Kunstprojekten thematisiert werden können, wie sie sagt.

Analoge Infotafel

Darüber hinaus arbeitet Marie Dufresne gemeinsam mit „Tegnestuen Stedse“ an der Umsetzung einer Informationstafel aus Holz. Analog soll sie sein – wie in alten Zeiten. Die Infotafel soll auf die kulturellen Projekte in Hadersleben verweisen.

Marie Dufresne und Hans Skøtt mit ihrer Kalendermaschine Foto: Ute Levisen

„Die Finanzierung steht allerdings noch nicht ganz“, räumt Dufresne ein. Durch die Förderung des Kunstfonds sei man jedoch auch in Sachen Informationstafel einen guten Schritt vorangekommen.

Hashtag: Mit Herz und Vanille

Im Dezember fordert Marie Dufresne Einheimische und Besucher der Stadt jeden Tag aufs Neue heraus – und zwar mit einer „Kalendermaschine“. Täglich stellt „Kunsthal 6100“ in Zusammenarbeit mit Hans Skøtt von „Skøtts Kaffebar“ die Passanten vor eine neue Aufgabe. Am Dienstag bestand die Mission darin, einen Tannenbaum in der Stadt zu fotografieren und das Ergebnis nachfolgend mit dem Hashtag unter #MEDHJERTEOGVANILJE zu teilen – frei nach dem Vermarktungsslogan „Med hjerte & Vilje" der Domstadt.

Die Aufgabe des Tages – Mission erfüllt! Foto: Ute Levisen
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Leitartikel

Gwyn Nissen
Gwyn Nissen Chefredakteur
„Das dunkle Netz“