Haderslev Butikker

Das Weihnachtsgeschäft in etwa auf dem Vorjahresniveau

Das Weihnachtsgeschäft in etwa auf dem Vorjahresniveau

Das Weihnachtsgeschäft in etwa auf dem Vorjahresniveau

Karin Friedrichsen
Karin Friedrichsen Journalistin
Hadersleben/Haderslev
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Koordinator Christian Schulz blickt auf das Weihnachtsgeschäft zurück. Foto: Karin Friedrichsen

Der Umsatz des Einzelhandels in Hadersleben hat sich einer Schätzung des Koordinators zufolge kurz vor Toresschluss erholt. Die Vorbereitungen für die Weihnachtssaison 2020 werden Anfang des neuen Jahres konkret.

Nach einem schleppenden Start hat sich das Weihnachtsgeschäft des Einzelhandels in den Tagen vor und nach dem vierten Advent erholt. Das berichtet Christian Schulz. Der Koordinator des Geschäftsverbandes war am Montag in der Innenstadt, um das Einsammeln der 80 Weihnachtsbäume, die Ende November an die Geschäftsleute geliefert wurden, zu organisieren und die Stimmung auszuloten.

Kassen klingeln am Zahltag

„Es ist schwarz vor Menschen in der Fußgängerzone. Viele haben sich offenbar freigenommen an diesem letzten Werktag vor Silvester. Die Kassen klingeln, denn jetzt ist auch wieder Zahltag gewesen“, schmunzelt Schulz. Zum Schmunzeln war dem Koordinator nicht zu Anbeginn des Weihnachtsgeschäftes. An den ersten verkaufsoffenen Sonntagen spielte das Wetter nicht mit. Als der Regen durch die Innenstadt peitschte, blieben die Kunden zu Hause. „Mein Eindruck ist, dass sich der Umsatz letztendlich auf dem Vorjahresniveau einpendeln konnte“, versichert Schulz.

Christian Schulz plant den Schornstein der Fermwärme weihnachtlich auszuschmücken Foto: Karin Riggelsen

Rückendeckung wichtig, um eine aktive Stadt zu erhalten

Dass die Haderslebener ihre Geschäfte unterstützen, habe sich bereits am Black Friday bemerkbar gemacht. „Die Kunden unterstützen unsere Geschäfte, weil ihnen offenbar bewusst geworden ist, dass Rückendeckung wichtig ist, um eine aktive Stadt zu erhalten. Sie achten auch darauf, ob die Geschäfte einen Beitrag für die Weihnachtsbeleuchtung leisten “, sagt Christian Schulz.

Kritik mahnt zum Nachdenken

Die heftige Kritik, die Peter Carstensen, der ehemals das „Matas“ Geschäft an der Großen Straße betrieb, Mitte Dezember ausübte, lässt den Koordinator und den Vorsitzenden des Handelsverbandes Palle Løgstrup nachdenken. „Ein Kritikpunkt war unter anderem, dass wir das Programm Jahr für Jahr wiederholen. Aber Weihnachten ist nun mal ein Traditionsfest. Aber wir werden das Programm durchleuchten und diskutieren, ob wir neue Maßnahmen präsentieren können“, so Schulz.

Schulz hat auch schon konkrete Pläne geschmiedet. Wie berichtet will er versuchen, einen leuchtenden Adventskalender auf den Schornstein der Fernwärme am Graben zu „zaubern“. „Wir treffen uns am 6. Januar 2020 mit zwei Firmen, die uns ein Angebot machen wollen“, sagt Christian Schulz.

6.287 Geschenkkarten

2019 sind in Hadersleben 6.287 Geschenkkarten verkauft worden. Dabei wurde ein Umsatz von etwa 2,6 Millionen Kronen verzeichnet. 2018 konnten allerdings 300 Karten mehr verkauft werden. Das entspricht einem Umsatz von rund 90.000 Kronen.

Sehr gut angenommen wurde das Geschenkportal „Haderslev Gaver“. Schulz hatte angeregt, dass Firmen in Hadersleben Weihnachtsgeschenke für Kunden und Mitarbeiter bei Firmen vor Ort zu kaufen. Das hat so großen Anklang gefunden, dass 2019 1.057 Geschenken bestellt und gekauft wurden. Dadurch erlangten Firmen und Geschäfte vor Ort einen Mehrumsatz von 428.400 Kronen.

178 Geschäfte und Firmen haben einen Beitrag für die Weihnachtsbeleuchtung geleistet, sodass insgesamt rund 250.000 Kronen in die Ausschmückung der Domstadt investiert werden konnten. Bei „Haderslev Butikker“ ist am 5. Januar ein verkaufsoffenes „Sunday Sale“ anberaumt. Die Läden haben von 12 bis 16 Uhr geöffnet. Foto: Karin Riggelsen
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