Konzertereignis

Bon Jovi löste Verkehrschaos aus

Bon Jovi löste Verkehrschaos aus

Bon Jovi löste Verkehrschaos aus

Sonderburg/Sønderborg
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Die Infrastruktur stieß am Dienstagabend in und um Sonderburg an ihre Grenzen. Viele ließen das Auto stehen und gingen zu Fuß. Foto: Friedrich Hartung

Das Bon-Jovi-Konzert auf Kær Vestermark hat am Dienstagabend ein Verkehrschaos in Sonderburg ausgelöst. Andere auswärtige Gäste waren schlauer: Sei nahmen den Bus, radelten oder gingen zu Fuß.

Wer am Dienstagnachmittag vergessen hatte, dass der US-amerikanische Sänger Bon Jovi und die Band Def Leppard auf dem „Schlachtfeld“ auf Kær Vestermark am Abend spielte, der wird es auf dem Nachhauseweg von der Arbeit oder zum Einkauf in der Stadt gemerkt haben: Ab 14 Uhr waren Zufahrt- und Umgehungsstraßen für den Autoverkehr gesperrt.

Der gesamte Verkehr musste über die Klappbrücke ausweichen. So bildete sich zeitweise ein gut zwölf Kilometer langer Stau vom Kreisel Madeskov bis zum Kreisel Bøffelkobbel in Düppel.

Lange Wartezeit auch am Fähranleger

Selbst am Fähranleger in Hardeshoi staute sich der Verkehr über anderthalb Kilometer. Das hieß auch hier Wartezeit von gut zwei Stunden, ehe mit der Fähre „Bitten“ übergesetzt werden konnte. Da machte sich die Insellage bös bemerkbar.

Warten auf die Freunde: Gitte und Michael Jensen aus Spøttrup Foto: Friedrich Hartung

Anreise einen Tag zuvor

Dieses Problem hatten Gitte und Michael Jensen aus Spøttrup bei Skive nicht. Sie waren am Tag zuvor angereist und hatten im Danhostel Vollerup übernachtet. Von dort hat das Paar den Stadtbus in die Innenstadt genommen, um dann auf Schusters Rappen zum Konzertplatz zu wandern.

Warten auf Freunde

Sie genossen ihr Bierchen, mit dem sie das Warten auf ihre Freunde von Mors überbrückten. „Sie übernachten auf dem Campingplatz in Krusau. Die Fahrt in der Nacht kostet sicher auch Nerven“, so Gitte.

Zwei Paar Socken und Plastiktüte

Gummistiefel hatten die beiden nicht an, dafür aber zwei paar Strümpfe, zwischen denen sie Plastiktüten angezogen hatten. Zum Glück war diese Vorsichtsmaßnahme aber nicht notwendig. Am Nachmittag hörte der Regen auf, das „Schlachtfeld“ war in Sonne und schwüle Luft getaucht.

Bon Jovi rockte am Dienstagabend das neue Konzertgelände vor den Toren Sonderburgs. Foto: Friedrich Hartung
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