Handball

Pytlick: „Wir haben (fast) alles richtig gemacht“

Pytlick: „Wir haben (fast) alles richtig gemacht“

Pytlick: „Wir haben (fast) alles richtig gemacht“

Sonderburg/Sønderborg
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Fast hätte es für Frederik Ladefoged und SønderjyskE zu einem Punkt gegen den Spitzenreiter GOG gereicht – aber eben nur fast. Foto: Karin Riggelsen

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Der Trainer von SønderjyskE freute sich über die Einstellung seiner Spieler – ärgerte sich aber darüber, dass es nicht zu einem Punkt reichte. Und dass ausgerechnet sein Sohn den Siegtreffer für GOG erzielte.

Nach dem Spiel konnte er schon wieder lächeln, aber SønderjyskE-Trainer Jan Pytlick ärgerte sich über das 31:32 (16:16) gegen den neuen Spitzenreiter der Handballliga, GOG. Denn seine Mannschaft hatte alles richtig gemacht. Fast.

„Wir hatten alles im Griff und haben vieles richtig gemacht – nur in der Schlussphase machte uns die Angriffszange von GOG Probleme – und das war entscheidend“, sagte Pytlick Minuten nach der Niederlage.

Die Zange: Das waren Nationalspieler Matthias Gidsel und ausgerechnet sein Sohn Simon Pytlick.

„Der hatte auch noch die Frechheit, mir einen Blick zuzuwerfen, als er in der Schlussphase das entscheidende Tor machte. Das war ja nicht auszuhalten“, sagte Vater Pytlick – und zollte Sohnemann damit seinen Respekt.

Gute Partie

Seine Mannen hatten wirklich fast alles richtig gemacht, kontrollierten über weite Strecken den Gegner und sahen alles andere wie eine Mannschaft aus dem unteren Tabellendrittel aus.

„Die Mannschaft hat heute eine ganz andere Einstellung gezeigt. Diese müssen wir mit in die kommenden Partien nehmen", meinte Pytlick. „GOG spielte am Ende mit großem Selbstvertrauen. Doch über weite Strecken waren wir die tonangebende Mannschaft. Ich hoffe, dass wir aus diesem Spiel unsere Lehren ziehen können.“

Allerdings vermisste er, dass mehr Spieler im Angriff Verantwortung übernehmen. Hier überzeugte nur Noah Gaudin – und der nahm manchmal dann zu viel Verantwortung auf sich.

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