Ziegelei

Christensen: Fusion die richtige Lösung

Christensen: Fusion die richtige Lösung

Christensen: Fusion die richtige Lösung

Ekensund/Egernsund
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Egernsund Tegl wird Teil des internationalen Ziegeleikonzerns Wienerberger AG. Foto: Egernsund Tegl

Nach über 100 Jahren als Familienbetrieb wird Egernsund Tegl Teil eines internationalen Konzerns. Andreas Christensen, ein Mitbesitzer des Unternehmens, nennt die Gründe.

Egernsund Tegl ist seit dem 19. Jahrhundert ein Familienbetrieb. Nach 125 Jahren wird nun aber ein ganz neuer Weg eingeschlagen: Egernsund Tegl wird Teil des internationalen Ziegeleikonzerns Wienerberger AG, einer der größten Produzenten von Ziegeleiprodukten und an der österreichischen Börse notiert. Das berichtet die Zeitung „JydskeVestkysten".

„Obwohl wir etwas Eigenständigkeit verlieren, bin ich mir 110 Prozent sicher, dass dies die richtige Lösung ist. Die künftigen Herausforderungen mit Digitalisierung, Nachhaltigkeit, Klimazielsetzung, großen Kunden und Ansprüchen erfordern, dass wir größer werden”, so Andreas Christensen, ein Mitbesitzer von Egernsund Tegl. Zum Unternehmen gehört auch Vesterled Teglværk. Christensen ist die sechste Ziegeleigeneration der Familie.

„Egernsund Tegl ist eine sehr respektierte, innovative und anerkannte Firma mit 125 Jahren in Dänemark und die perfekte Wahl für Wienerbergers europäisches Produktportfolio und internationales Profil”, so der regionale Direktor der Abteilung Nordic/Baltic bei Wienerberger, Henrik Diedrichsen.
Egernsund Tegl hatte drei Besitzer. Die Besitzanteile von Peter Matzen, Gråsten Teglværk/Matzens Teglværk, und Hans Christians Hansen, Helligsø Teglværk, wurden von Egernsund Tegl/Wienerberger übernommen. Diese machen als selbstständige Ziegeleien weiter, verkaufen aber auch weiterhin ihre Produkte durch das Vertriebsunternehmen Egernsund Tegl.
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