Deutsche Minderheit

Frauenbund Sonderburg wird modernisiert

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Sonderburg/Sønderborg
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Der Frauenbund Sonderburg 2021: V.l. die Vorsitzende Renate Weber-Ehlers, Waltraut Thrams, Ulla Deutschbein, Ulla Lund und die Kassiererin Silvia Steger Foto: Frauenbund Sonderburg

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Bei der Generalversammlung wurde der offizielle Name mit „und Umgebung“ erweitert. Vereinssatzungen werden aktualisiert und konkretisiert.

Bei der ersten Generalversammlung der jetzigen Vorsitzenden des Frauenbunds für die Stadt Sonderburg konnte Renate Weber-Ehlers den zehn Anwesenden in ihrem Jahresbericht nicht von vielen Veranstaltungen berichten. Wegen der Corona-Pandemie konnte lediglich ein Klöben-Essen, eine Adventsfeier, ein Grillnachmittag und eine Modenschau durchgeführt werden. Diese Treffen waren dann aber alle gut besucht.

V.l. Versammlungsleiter Jörn Petersen, Silvia Steger, Renate Weber-Ehlers und vorne Waltraut Thrams Foto: Ilse Marie Jabobsen

Der Vorstand des Frauenbunds hat nach der außerordentlichen Generalversammlung am 19. September 2020 aber trotzdem reichlich zu tun gehabt. Die Übernahme des Frauenbunds für die Stadt Sonderburg war nämlich keine einfache Aufgabe.

Schwerer Anfang

„Die Vorstandsarbeit war besonders anfangs von der fehlenden Kontinuität geprägt, und hat dadurch auch ungewöhnlich viel Zeit in Anspruch genommen. Erst Ende November war die Arbeit bezüglich der Übernahme des Vereinskontos abgeschlossen und erst zu diesem Zeitpunkt konnte der Vorstand über das Vermögen des Vereins verfügen. In diesem Zusammenhang ein Dank an die Mitglieder, die dazu bereit waren, für den Verein Geld auszulegen“, so der Dank von Renate Weber-Ehlers.

Bärbel Brinck (l.) berichtete von der Generalversammlung des Sozialdienst Foto: Ilse Marie Jacobsen

Die Kassiererin Silvia Steger musste in ihrem Bericht ein Minus von 11.371,50 Kronen vorlegen. So haben unter anderem eine extraordinäre Generalversammlung und auch die Anwaltskosten zu Buche geschlagen, obwohl der Anwalt einen großzügigen Rabatt eingeräumt hat. Trotzdem wurde beschlossen, dass der Mitgliederbeitrag nicht angehoben wird, sondern weiterhin 50 Kronen pro Jahr beträgt.

Nach der Generalversammlung wurden viele hausgemachte Kuchen serviert. Foto: Ilse Marie Jacobsen

Die Delegierte Bärbel Brinck erzählte den Anwesenden vom Treffen des Sozialdiensts und Renate Weber-Ehlers vom Treffen des BDN.

Neuen Namen beschlossen

Bei den Wahlen wurde Ulla Deutschbein wiedergewählt. Zu der Sozialdienst-Delegiertenversammlung fahren erneut Bärbel Brinck, Anne Jessen, Hilde Christiansen, Waltraut Thrams und Renate Weber-Ehlers. Renate Weber-Ehlers wird die BDN-Hauptversammlung besuchen. Die Revisoren sind weiterhin Rainer Naujeck und Rolf Christian Weber.

Bei der Generalversammlung schlug die Vorsitzende eine Namensänderung vor. „Frauenbund Sonderburg für die Stadt Sonderburg und Umgebung“ sei treffender. So können sich auch Mitglieder von Nordalsen angesprochen fühlen. Die Änderung wurde bei der Generalversammlung gutgeheißen.

Auch für die Politiker der Schleswigschen Partei wurde bei der Generalversammlung PR gemacht. Foto: Ilse Marie Jacobsen

Die nötige Aktualisierung und Bearbeitung der Vereinssatzung wurde bis auf weiteres verschoben, „um diese mit einer ebenfalls zu erwartenden Aktualisierung und Bearbeitung der Satzung der Stiftung Mariaheim zu koordinieren“, so Weber-Ehlers.

Stuhlturnen und Lob

Es waren vor der Generalversammlung keine Vorschläge beim Frauenbund abgeliefert worden. Unter Punkt Verschiedenes konnte die Vorsitzende bekannt geben, dass das Stuhlturnen wieder angeboten wird. Aber diesmal vom Frauenbund. „Mal sehen, wie viele dabei sein werden“, meinte sie.

Das Frauenbund-Mitglied Ruth Nielsen hatte bei der Generalversammlung mehrere Fragen gestellt. Sie bedankte sich. „Es ist toll, wie ihr euch das reinklinkt“, meinte sie.

Der Versammlungsleiter Jörn Petersen dankte für „god ro og orden“, bevor sich alle an den reich gedeckten Kaffeetisch setzen.

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