Wirtschaft

Jubel: Sonderburg ist auf Platz 16 geklettert

Jubel: Sonderburg ist auf Platz 16 geklettert

Jubel: Sonderburg ist auf Platz 16 geklettert

Sonderburg/Sønderborg
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Die Kommune Sonderburg ist laut Branchenverband Dansk Byggeri wirtschaftsfreundlicher geworden. (Symbolbild) Foto: Heine Pedersen

Im neuesten Ranking des Branchenverbandes Dansk Byggeri konnte die Kommune Sonderburg in Sachen Wirtschaftsfreundlichkeit 39 Plätze gut machen. Der Vorsitzende im Sonderburger Wirtschaftsausschuss, Gerhard Bertelsen (SP), hat eine Idee, woran das liegen könnte.

Sonderburg wurde bei der Branchenorganisation „Dansk Byggeri“ in Puncto Wirtschaftsfreundlichkeit zum absoluten ,,Hochspringer“. Die Kommune hat sich um 39 Plätze verbessert und liegt nun auf einem 16. Platz, das bislang beste Ergebnis seit Beginn der Analyse 2012.

Bei der Wartezeit für Baugenehmigungen, Gewerbeabfall, Arbeitsgarantien, Kontrolle von Arbeitsklauseln und bei Fragen, die Gewerbepraktika betreffen, liegt Sonderburg weit vorn.

„Wir haben uns auf die Stärkung der Industriezweige konzentriert und uns in den vergangenen Jahren durch einen systematischen Verbesserungseinsatz in die richtige Richtung bewegt, auf die Dansk Byggeri auch hingewiesen hat. Neben den nationalen Analysen führen auch wir eine eigene Befragung bei den Unternehmen durch, die Kontakt zur Sonderburger Kommune in Verbindung mit Bauangelegenheiten und anderen Anliegen hatten, und da liegt die Zufriedenheit mit dem Serviceniveau ganz oben“, so Sonderburgs Bürgermeister Erik Lauritzen (Soz.).

Auch der Vorsitzende im Sonderburger Wirtschaftsausschuss, Gerhard Bertelsen (SP), ist sehr zufrieden. „Mir fällt besonders auf, dass wir uns bei der Bewertung der Bausachbearbeitungszeiten verbessert haben und nun landesweit auf dem drittbesten Platz liegen. Beim Gewerbeabfall liegen wir wesentlich besser als im vergangenen Jahr. Wir haben uns in den vergangenen drei Jahren besonders bei den Sachbearbeitungszeiten verbessert und liegen nun wesentlich unter dem nationalen Serviceziel. Wir haben die Bausachgebühren abgeschafft und haben Recyclingshöfe geschaffen, die durchgehend geöffnet sind. Das schätzen die Unternehmen. Unsere tüchtigen Mitarbeiter in der Kommune verdienen ein großes Lob für ihren täglichen Einsatz, die Gewerbeanliegen geschmeidig, koordiniert und effektiv zu erledigen. Die Analyse zeigt, dass wir aber immer noch Verbesserungspotential bei technischen Betriebsaufgaben und beim Anheuern qualifizierter Arbeitskräfte haben“, so Gerhard Bertelsen.

Die Analyse von Dansk Byggeri umfasst die Wartezeit für Baugenehmigungen, die Höhe von Steuern und Abgaben, Beschaffungspolitik, Gewerbeabfall, den Arbeitsmarkt und die Ausbildung.

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