Müllabfuhr

Knud E. Heissel protestiert erneut

Knud E. Heissel protestiert erneut

Knud E. Heissel protestiert erneut

Sonderburg/Sønderborg
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Foto: Mads Claus Rasmussen / Ritzau Scanpix

Das Unternehmen Urbaser aus Spanien gewann die Ausschreibung für die Kommune Sonderburg.

Der Gravensteiner Transportunternehmen Knud Erik Heissel A/S gibt nicht auf. Obwohl die Ausschreibung für die Müllabfuhr in der Sonderburger Kommune ab 2020 an Urbaser vergeben wurde, hat Knud Erik Heissel nun offiziell gegen die Entscheidung Protest eingelegt.

Dabei hatte Knud Erik Heissel A/S die günstigste Lösung abgeliefert. Das Angebot wurde aber aufgrund der Qualität des Kundenservice sowie der Umwelt- und Arbeitsbedingungen als die schlechteste Lösung bewertet.
Worüber Knud E. Heissel konkret geklagt hat, ist bislang noch nicht öffentlich bekannt.

„Es ist korrekt, dass Heissel geklagt hat. Aber es überrascht mich nicht, dass es nach dem Verlauf zu einer Klage kommt. Jetzt muss Cowi zu dieser Klage Stellung beziehen. Dann müssen wir sehen, ob Heissel sich mit der Antwort zufrieden gibt – oder ob er den nächsten Schritt zur nächsten Klageinstanz geht“, so Tom Hartvig Nielsen, der Vorstandsvorsitzende von Sønderborg Forsyning gegenüber „JydskeVestkysten“. So riskiert die mittlerweile schon recht umfangreiche Geschichte, zu einem weiteren Kapitel zu gelangen.

Die Angelegenheit begann, als Sønderborg Forsyning seine eigene Ausschreibung gewann. Der angegebene Preis erwies sich aber als fehlerhaft. Deshalb musste die Ausschreibung erneut ausgeschrieben werden. In der zweiten Runde gewann Renonorden.

Aber dann machte Cowi einen Fehler in puncto Elektro-Autos. Das sollte den Direktor bei Sønderborg Forysning, Lars Riemann, den Job kosten. Bei der dritten Runde holte sich das spanische Unternehmen Urbaser die Aufgabe. Urbaser hat Renonorden übernommen.

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