Nutzung öffentlicher Areale

Regelwerk öffnet Absprache mit lokalen Anbietern

Regelwerk öffnet Absprache mit lokalen Anbietern

Regelwerk öffnet Absprache mit lokalen Anbietern

Ruth Nielsen
Ruth Nielsen Lokalredakteurin
Sonderburg/Sønderborg
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Das Sonderburger Rathaus. Foto: DN

Der Ökonomieausschuss schickt Vorschlag an den Technischen Ausschuss zurück.

Den Vorschlag über Regeln zur Nutzung öffentlicher Areale schickt der Ökonomieausschuss an den Technischen Ausschuss zurück. Dieser hatte in den vergangenen Tagen Wellen der Entrüstung hervorgerufen und Thorben Jensen, Direktor des Restaurants „Det Gamle Rådhus“ in Gravenstein reagieren lassen.

„Wir bitten den Ausschuss, die Regeln zu justieren und zu präzisieren, sodass lokale Absprachen möglich sind. Wir sind uns aber einig, dass ein Regelwerk notwendig ist, für den Fall, wenn man sich nicht einig wird oder es Unstimmigkeiten gibt. Dann kann man sich auf die Regeln berufen“, erklärt Bürgermeister Erik Lauritzen (Sozialdemokraten) die einhellige Entscheidung des Ökonomieausschusses. Im Technischen Ausschuss war die Opposition noch dagegen.

Da der Unruheherd in Gravenstein auszumachen ist, hat der Ausschuss beschlossen, die Partner (Restaurant und Handelsstandverein) zu einem Gespräch einzuladen, das am Donnerstag stattfindet. So eines hatte es auch im Vorjahr gegeben, wonach sich die Wogen geglättet hatten, bis dieser Tage.

Den Lösungsvorschlag von Thorben Jensen, freiwilligen Vereinen den Verkauf von Getränken und Imbiss bei Veranstaltungen auf öffentlichen Plätzen zu überlassen, hält der Bürgermeister für nur bedingt umsetzbar: „Die Regeln sollten alle lokalen Anbieter umfassen. Wichtig ist, dass wieder Ruhe in Gravenstein einkehrt“, setzt Lauritzen auf das Gespräch heute Morgen.

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