Kulturprojekt

Sonderburger Firma erhält royalen Bauauftrag am Schloss

Sonderburger Firma erhält royalen Bauauftrag am Schloss

Sonderburger Firma erhält royalen Bauauftrag am Schloss

Gravenstein/Gråsten
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Der Gravensteiner Schlossgarten wird 2020 um weitere Attraktionen erweitert. Foto: Thomas Rahbek

Der Königliche Küchengarten am Gravensteiner Schloss wird ab dem kommenden Sommer zur neuen Touristenattraktion. Die entsprechenden Baumaßnahmen wird ein Sonderburger Unternehmen ausführen.

Der Auftrag ist beachtlich: Wintergarten, Orangerie und Aufenthaltsräume errichten sowie die alte Gärtnerei umbauen, in der Gäste empfangen werden sollen: Die Sonderburger Firma SIB, Sønderborg Ingeniør- og Byggeforretning, ist von der Schloss- und Kulturbehörde zum Bauherrn für den Bau des königlichen Küchengartens („Den Kongelige Køkkenhave“) ernannt worden.

Beide Partner haben einen Vertrag unterschrieben, wie die Behörde am Freitag mitteilte.

„Das Projekt Königlicher Küchengarten am Gravensteiner Schloss ist ein unglaublich spannendes, wir freuen uns sehr darauf, es der Öffentlichkeit zu präsentieren. Einst hat sich der Küchengarten am Schloss vor Früchten und Gemüse gebogen, später ist er um einiges geschrumpft. Das ändern wir nun wieder, und gleichzeitig öffnen wir den Garten für Bürger und Touristen, damit alle einen königlichen Küchengarten in all seiner Fülle und Aktivität erleben können”, sagt Niels Mellergaard vom Center für Schlösser und Gärten der Behörde.

Eröffnung für 2020 geplant

Dass man die Ausschreibung für sich entschieden hat, freut den Direktor von SIB, Torben Golles. „Die Aufgabe passt richtig gut zu SIB, wir haben bereits das Gesundheitshaus, behindertengerechte Wohnungen und Wohnungen in Gravenstein errichtet, und wir sind stolz darauf, für den Königlichen Küchengarten am Gravensteiner Schloss neu zu bauen.“

Geplant ist, dass der Garten im Sommer 2020 eröffnet. Das Projekt „Den Kongelige Køkkenhave“ wird finanziert aus Mitteln von der Kommune Sonderburg und der Behörde „Slots- og Kulturstyrelsen“, außerdem mit Geldern der Stiftungen Bitten og Mads Clausens Fond, Louis Hansens Fond, Fabrikant Mads Clausens Fond, BHJ Fonden, Sydbank Fonden, Elsass Fonden und Michael Jebsen Fonden.

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