Bed & Breakfast

Sonderburger Kaserne ist verkauft

Sonderburger Kaserne ist verkauft

Sonderburger Kaserne ist verkauft

Ruth Nielsen
Ruth Nielsen Lokalredakteurin
Sonderburg/Sønderborg
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Die Kaserne in Sonderburg Foto: Archiv: DN

Die Sonderburger Kaserne ist verkauft. Die Firma Castra ApS aus Gravenstein will darin Hotel, Techpark und Konferenzräume einrichten. Den Zuschlag erhielt nicht das höchste Gebot.

Paukenschlag am Donnerstagmittag: Drei Gebäude der Sonderburger Kaserne sind verkauft. Die Firma Castra Aps will darin Bed & Breakfast, ein Restaurant sowie Büros einrichten. Inhaber des Unternehmens sind Charles Ginnerskov und Thorben Jensen, Gravenstein (IpNordic). Die Mehrheit des Stadtrats hat auf der geschlossenen Sitzung dem Kauf zugestimmt. Dansk Folkeparti und Venstre waren dagegen. In der zweiten Runde hatte es fünf Bieter gegeben.

„Wir waren im guten Dialog mit den möglichen Käufern. Sie haben spannende Visionen für das Gebiet vorgelegt. Es ist wichtig, dass wir die Gegend entwickeln und sie zu einem Teil des aktiven Hafenmilieus machen, das in den vergangenen Jahren bei der Kaserne entstanden ist. Castra Aps hat einen spannenden Plan vorgelegt, der sowohl Arbeitsplätze als auch Entwicklung des Gebietes bedeutet“, erklärt Bürgermeister Erik Lauritzen (Soz.).

Qualität höher gewichtet als der Preis

In der Ausschreibung war der Preis mit 40, die Qualität des Projekts mit 60 Prozent gewichtet. Zur Qualität zählen das Gebot auf alle drei Gebäude, Zusammenhang und Gesamtheit für den städtischen Hafen in der Projektbeschreibung sowie Anzahl der Arbeitsplätze. Castra ApS hat mit fünf Millionen Kronen zwar nicht das höchste Gebot abgegeben. Aber „für das, was insgesamt die größte Ausbeute für die Kommune gibt“, ergänzt Lauritzen. Er hebt hervor, dass in erster Linie nicht das Geld entscheidend war, sondern ein Projekt, das die Kaserne belebt und die Gegend entwickelt.

Castra ApS will das neueste Haus in ein Hotel mit 39 Zimmern umbauen. Im Turnsaal sollen ein Frühstücksrestaurant sowie Gesellschaft- und Konferenzräume eingerichtet werden. Im eigentlichen Kasernengebäude sollen ein Bürohotel und ein „Techpark“ entstehen.

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