Kommunalwahl 2021

Vier Sonderburger Ratspolitiker der SP treten erneut zur Wahl an

Vier Sonderburger Ratspolitiker der SP treten erneut zur Wahl an

Vier Sonderburger Ratspolitiker der SP treten erneut an

Sonderburg/Sønderborg
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Aktuell sind fünf SP-Politiker im Sonderburger Stadtrat vertreten: Stephan Kleinschmidt, Gerhard Bertelsen, Christel Leiendecker, Dieter Jessen und Kirsten Bachmann. Foto: Karin Riggelsen (Archivbild)

Die Schleswigsche Partei hat am Freitag mitgeteilt, welche der amtierenden Stadtratsmitglieder bei der Kommunalwahl 2021 erneut zur Wahl antreten.

Stephan Kleinschmidt, Gerhard Bertelsen, Christel Leiendecker und Kirsten Bachmann werden sich bei der Kommunalwahl 2021 erneut zur Wahl stellen. Damit hat die Schleswigsche Partei (SP) in Sonderburg ihre vier Spitzenkandidaten für den Stadtrat in Stellung gebracht.

„Offiziell werden die Kandidaten erst bei der Wahlversammlung der SP im Frühjahr 2021 bestimmt, aber wir teilen jetzt schon mit: Wir stehen alle vier erneut bereit“, sagt Stephan Kleinschmidt. Er wurde bei der Wahl im November 2017 mit 4.944 Stimmen in den Sonderburger Stadtrat gewählt und ist seitdem als Vize-Bürgermeister und Ausschussvorsitzender für Kultur, Sport, Handel und Tourismus im Amt.

Nun will er erneut für die SP als Bürgermeisterkandidat antreten.

Ich habe meinen Beruf und meine Aufgabe in Flensburg, und ich bin jetzt auch Vater. Ich musste es mir ganz genau überlegen, ob ich die Ressourcen für ein Amt als Stadtratspolitiker habe.

Stephan Kleinschmidt, Stadtratspolitiker
Stephan Kleinschmidt bei der Stimmabgabe zur Kommunalwahl 2017 in Sonderburg Foto: Timo Battefeld/Jysk Fynske Medier/Ritzau Scanpix

Die Entscheidung, erneut zu kandidieren, hat Stephan Kleinschmidt nach einigen Überlegungen getroffen. „Ich habe meinen Beruf und meine Aufgabe in Flensburg, und ich bin jetzt auch Vater. Ich musste es mir ganz genau überlegen, ob ich die Ressourcen für ein Amt als Stadtratspolitiker habe.“

Kleinschmidt arbeitet in der Flensburger Stadtverwaltung als Leiter im Dezernat für Projektkoordination, Dialog und Image.

„Aufzuhören wäre nicht das Richtige“

„Das eine ist Beruf, das andere ist Ehrenamt“, unterstreicht Kleinschmidt, „und so wird es auch bleiben. Es ist ein Spagat, dass ich allen meinen Rollen und Positionen entsprechen kann und auch meiner Aufgabe als Vater gerecht werde.“

Gemeinsam mit seinen drei Stadtratskollegen will Kleinschmidt seine Stadtratsarbeit fortsetzen. „Wir haben so viel erreicht, jetzt aufzuhören wäre nicht das Richtige“, so der 43-Jährige.

Christel Leiendecker und Gerhard Bertelsen
Gerhard Bertelsen und Christel Leiendecker Foto: Karin Riggelsen

Weitere Resultate schaffen

Auch Gerhard Bertelsen hat seine Entscheidung, erneut zu kandidieren, reiflich überdacht. 2017 hatten 103 Personen für den 69-Jährigen gestimmt.

„Die Schleswigsche Partei hat politische Resultate geschaffen – auch in dieser Periode – und wir haben noch mehr beizutragen. Das Wirtschaftsklima ist top, und der Tourismus boomt. Es wird spannend, ob sich vier Jahre zielgerichteter Einsatz im Wahlresultat wiederspiegeln werden. Ich glaube daran.“

Politische Initiativen abschließen

Christel Leiendecker sitzt ebenfalls seit 2017 im Sonderburger Stadtrat, 84 Stimmen entfielen bei der jüngsten Kommunalwahl auf die 55-Jährige.

„Ich will mein politisches Engagement fortsetzen und die politischen Initiativen ins Ziel begleiten. Das gilt beispielsweise für die Renovierung der Schultoiletten. Aber auch die Stärkung von Kindern und Jugendlichen in gesellschaftlichen Gemeinschaften und die Intensivierung des kommunalen Einsatzes für sozial herausgeforderte Kinder in Schulen und Tageseinrichtungen“, so die Stadtratspolitikerin.

Auch auf Stadtratspolitikerin Kirsten Bachmann muss die Schleswigsche Partei für die Wahl 2021 nicht verzichten.

„Es dauert eine Weile, bis man sich in die Stadtratsarbeit hinein gearbeitet hat und die Zusammenhänge versteht. Danach merkt man erst, wie viel man beeinflussen kann und welche Arbeit und Verantwortung von den Politkern und auch von der Verwaltung bewältigt wird“, so Kirsten Bachmann.

Viel über unsere Kommune gelernt

„Ich habe in den letzten drei Jahren unsagbar viel über unsere Kommune gelernt. Ich bin stolz, in Sonderburg zu wohnen und einem Stadtrat anzugehören, der innovativ und weitsichtig arbeitet.“

Man gehe vernünftig mit den Geldern um, traue sich aber auch, neue Wege zu gehen, „damit Sonderburg auch in Zukunft für Arbeitgeber und Familien ein attraktiver Ort ist, an dem man gerne sesshaft wird, sei es auf dem Land oder in der Stadt“, so die Politikerin.

Die 50-jährige Kirsten Bachmann hatte bei der Wahl 64 Stimmen erhalten.

Einzig Dieter Jessen wird bei der kommenden Kommunalwahl nicht erneut als Politiker für die Schleswigsche Partei antreten (wir berichteten).

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