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Von Wallraff bis Linnet: Ein Buch über Kultur im Ziegeleimuseum

Von Wallraff bis Linnet: Ein Buch über Kultur im Ziegeleimuseum

Von Wallraff bis Linnet: Kultur im Ziegeleimuseum

Iller
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Die Titelseite des Werkes zeigt Jørgen Mads Causen und Jørn Lehmann Petersen. Foto: Sara Wasmund

Seit 1994 findet im Ziegeleimuseum Cathrinesminde zu Beginn des Sommers der Kulturmonat statt. In einem Buch blickt Jørn Lehmann Petersen für den Freundeskreis des Museums auf alle 14 Monate zurück.

Schriftsteller Günther Wallraff, Künstler Per Arnoldi, Politiker Mogens Lykketoft, Abenteurer Troels Kløvedal oder Musikerin Anne Linnet – der Kulturmonat im Ziegeleimuseum Cathrinesminde hat seit 1994 so manchen prominenten Namen nach Iller geholt. Ein neues Buch beleuchtet diese Veranstaltungen.

Der Freundeskreis „Cathrinesmindes Venner“ hat mit der Jahresschrift für 2019/2020 ein Werk herausgegeben, das die 14 Kulturmonate und alle 59 Veranstaltungen in kurzen Artikeln Revue passieren lässt.

Auch die alten Plakate der jeweiligen Veranstaltungsreihe sind abgebildet. Foto: Sara Wasmund

Geschrieben hat das Buch Jørgen Lehmann Petersen. Wer kam eigentlich auf die Idee, in der damals verfallenen Ziegelei kulturelle Veranstaltungen abzuhalten? Wer war der erste Gast auf der Bühne, und wie gelang es den Mitgliedern des Freundeskreises, Hunderte „Fettbrote“ für das Publikum zu schmieren?

Der Autor beschreibt die Geschichte der Veranstaltungsreihe, indem er auf die jeweiligen Akteure eingeht. Erzählt, wie die Idee von kulturellen Veranstaltungen im Ziegeleimuseum irgendwann Ende der 1970er im Garten von Anna und Arne Aabenhus geboren wurde.

Kulturmonat 2020 musste ausfallen

Wie Künstler Jørgen Haugen Sørensen im Mai 1994 als erste „Kulturperson“ in der Ziegelei über seine Arbeit berichtete und dass Mogens Lykketoft und Liedermacher Sebastian im Mai 2019 für die bislang letzten Veranstaltungen standen. 2020 musste der Kulturmonat wegen Corona abgesagt werden.

Tradition, die schmeckt: Tausende Fettbrote sind in den vergangenen 14 Jahren für die Gäste geschmiert worden. Foto: Sara Wasmund

Auch die alten Plakate der einzelnen Kulturmonate sind abgedruckt – ebenso viele Bilder, Erinnerungsfotos und Momentaufnahmen der Veranstaltungen, an denen rund 20.000 Personen teilnahmen.

Lustig auch der Abschnitt des Buches, der verrät, wen man alles nicht als Gast ins Ziegeleimuseum holen konnte: Neben Günther Grass waren das beispielsweise Uffe Ellemann-Jensen, Susanne Bier oder Morten Grunwald.

Das Buch hat 92 Seiten und ist über den Freundeskreis des Ziegeleimuseums erhältlich.

Die Titelseite des Werkes zeigt Jørgen Mads Causen und Jørn Lehmann Petersen. Foto: Sara Wasmund
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