Grenzland

Mehr IT: Schüler aus Südschleswig wechseln auf Gymnasien in Dänemark

Jan Peters
Jan Peters Hauptredaktion
Flensburg/Apenrade
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Schüler am Deutschen Gymnasium für Nordschleswig. Foto: Karin Riggelsen

50 von 290 Abgänger der dänischen Schulen in Südschleswig wechseln an ein Gymnasium nach Dänemark und nicht an die dänischen Obrschulen in Flensburg und Schleswig. Auch ans DGN nach Apenrade kommen einige.

Während 240 Schüler der dänischen Schulen in Südschleswig an das Duborg-Gymnasium in Flensburg und die A. P. Møller-Schule in Schleswig wechseln, um dort ihr Abitur zu machen, gehen mehr als 50 weitere Abgänger auf Gymnasien in Dänemark – unter anderem das Deutsche Gymnasium für Nordschleswig in Apenrade. Das berichtet Flensborg Avis.

Als Gründe für den Wechsel an Schulen in Dänemark werden unter anderem die bessere IT-Ausstattung und das größere Gewicht auf digitales Lernen angegeben. Schüler von der deutschen Westküste zieht es dagegen auch wegen der besseren Erreichbarkeit an die dänischen Gymnasien. So sind die Schulen in Tondern bei ihnen beliebt.

Für Ebbe Rasmussen, Leiter der Duborg-Schule, ist das allerdings kein neues Phänomen. Die Schüler, die an dänische Gymnasien wechseln, seien in den vergangenen 20 Jahren nicht mehr geworden, erklärte er gegenüber Flensborg Avis.

Durchschnittlich starten etwa 60 Schüler aus Südschleswig an Gymnasien in Nordschleswig. Insgesamt sind es 140 Schüler aus dem südlichen Grenzland, die zurzeit eine Schule in Nordschleswig besuchen.

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