Nachruf

„Kathe Feldstedt in memoriam“

Kathe Feldstedt in memoriam

Kathe Feldstedt in memoriam

Dorte Schultz
Tingleff/Tinglev
Zuletzt aktualisiert um:
Kathe Feldstedt (†) Foto: kjt (Archiv)

Nachruf des Sozialdienstes Tingleff auf Kathe Feldstedt, die für den Verein über einen langen Zeitraum viel geleistet hatte.

Der Weg des Lebens ist begrenzt, aber die Erinnerung ist unendlich.

Es kann nicht wahr sein. Kathe Feldstedt ist von uns gegangen.

Nach einem langen, erfüllten Leben ist sie still eingeschlafen.

Kathe war immer präsent, wenn Hilfe gebraucht wurde, ob privat oder auf Vereinsebene. Unermüdlich und aktiv hat sie 29 Jahre im Vorstand des Sozialdienstes Tingleff mitgearbeitet.

Die Minderheit und der Sozialdienst Tingleff waren neben vielen anderen Gemeinschaften ihr Zuhause.

Fels in der Brandung

„Typisch Kathe“, energisch und resolut – aber immer wohldurchdacht – packte sie die Aufgaben an, um sie auch zu vollenden.

Wertvolles sollte erhalten, Traditionen sollten bewahrt werden. Trotzdem war sie für Erneuerungen stets aufgeschlossen.

So setzte sie sich bei der Umgestaltung des ,,alten" Frauenbundes zum ,,neuen" Sozialdienst aktiv ein und war anfangs oft eine große Hilfe für die neue Familienberaterin.

Kathe hatte einen Blick für das Notwendige und ein Gespür dafür, was die Leute wollten.

Ihre guten Ideen haben stets dazu beigetragen, die Jahresprogramme spannend und abwechslungsreich zu gestalten.

Überall dabei

Kathe liebte die Geselligkeit, gemeinsames Essen, die gemütliche Kaffeetafel, das Kartenspiel, Lottospiel, (General-)Versammlungen, Tagesausflüge, Kuraufenthalte und Reisen mit dem Sozialdienst.

Im Strickklub fertigte sie viele Mützen und Jacken für Säuglinge in Afrika an. Sie war immer gut vorbereitet und trug stets mit humorvollen Geschichten und Liedern zur Unterhaltung bei.

Sie liebte die Aufenthalte und die Gemeinschaft im Haus Quickborn.

Als wegen der Corona- Pandemie das Haus geschlossen wurde, hat sie kurz entschlossen in Tværvejen für einige Freunde die Silvesterparty arrangiert (alles im Rahmen des Erlaubten).

Kathe Feldstedt (r.) war auch für Geselligkeit zu haben. Foto: Privat

Bis zuletzt hat sie alte Freunde und Weggefährten regelmäßig im Pflegeheim und Zuhause besucht.

Nachschlagewerk

Kathe war für die Jüngeren fast wie ein ,,Nachschlagewerk". Sie kannte im alten Tingleffer Stadtkern jedes Haus und viele historische Ereignisse in der Gemeinde, von denen sie immer wieder gerne erzählte.

Kathe hatte einen so festen Platz in unserer Mitte, dass wir es fast nicht glauben können, dass sie von uns gegangen ist.

Eckig und kantig nach außen, aber sie hatte ein großes, weiches Herz für alle.

Ihr Leben ist beendet, aber die Erinnerung an Kathe wird unendlich sein.

Der Sozlaldienst Tingleff sagt DANKEI

Dorte Schultz,
Vorsitzende des Tingleffer Sozialdienstes

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