Ausschreibung

Fünf Firmen im Rennen um die Gestaltung des Pflegeheims

Kjeld Thomsen
Kjeld Thomsen Lokalredakteur
Tingleff/Tinglev
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In dem Abschnitt neben dem ehemaligen Rathaus soll das neue Pflegeheim liegen. Das steht bereits fest. Wie es im Detail konstruiert ist, wird sich demnächst erst herausstellen. Foto: Kommune

Alle Beiträge zum neuen „Grønningen“ einschließlich des Gewinnerbeitrags werden im Bürgerhaus ausgestellt. Der Bau beginnt dann im kommenden Jahr.

Wie wird das neue Tingleffer Pflegeheim „Grøningen“ im Detail aussehen, und wer wird den Auftrag für die Gestaltung der Einrichtung bekommen, die neben dem Bürgerhaus in Tinglev Midt entstehen soll? Diese Fragen sollen in einigen Monaten beantwortet sein. Die Kommune Apenrade als Bauherr hat fünf Architektenbüros in die engere Wahl genommen. In Zusammenarbeit mit der Beraterfirma Kuben Management A/S sind unter 16 Bewerbern folgende Firmen auserkoren worden: Arkitektfirmaet Frost Larsen A/S, CREO Arkitekter A/S, ERIK Arkitekter A/S, Mangor & Nagel A/S sowie Rambøll Danmark A/S.

„Es freut mich, dass es ein so großes Interesse am Neu-Grønningen-Projekt gegeben hat. Das neue Pflegeheim ist für die Ortsgemeinschaft in Tingleff wichtig, und es ist wichtig, dass wir optimale Rahmen für unsere Pflegeheimbewohner schaffen“, so Apenrades Bürgermeister Thomas Andresen (V) in einer Pressemitteilung.

Alle Ideen einsehbar

Gespannt auf die Angebote der fünf Unternehmen ist auch Karsten Meyer Olesen (Sozialdemokarten), Vorsitzender des Sozial- und Gesundheitsausschusses: „Ich freue mich auf den weiteren Prozess und den positiven Beitrag, den es für die Umgebung geben wird. Und dann freue ich mich vor allem auch darauf zu sehen, welche Angebote die fünf Teams einreichen werden.“

Laut Kommune ist vorgesehen, dass die Beiträge der fünf Firmen im Laufe des Sommers bei einer Ausstellung im Tingleffer Bürgerhaus gezeigt werden, wenn das Bewertungskomitee sich bereits auf einen Gewinner festgelegt hat.

Der Bau des neuen Pflegeheims soll im Frühjahr 2020 beginnen und 2021 abgeschlossen sein. Das Gesamtvolumen des Neubaus ist einschließlich Mehrwertsteuer auf rund 86 Millionen Kronen beziffert. Der Anteil der Kommune für die Servicebereiche beträgt laut Kostenaufstellung rund 26 Millionen Kronen.

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