Feuerwehrbereitschaft

Positive Ministertöne zum Einzug der Bereitschaft

Kjeld Thomsen
Kjeld Thomsen Lokalredakteur
Tingleff/Tinglev
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28 Feuerwehrwachen gibt es in den Kommunen Hadersleben, Tondern und Apenrade. Die Zentrale der Bereitschaft ist in Tingleff. Foto: Brand og Redning Sønderjylland

Nordschleswigsche Politiker haben am Mittwoch mit Verteidigungsminister den Standort der kommunalen Bereitschaft erörtert. Die Bilanz: Der Umzug in die Technischen Bereitschaftsschule in Tingleff könnte klappen.

Der von den Kommunen Apenrade, Hadersleben und Tondern sehnlichst gewünschte Umzug der gemeinsamen Bereitschaft „Brand og Redning Sønderjylland“ vom jetzigen provisorischen Standort an der Tingleffer Feuerwehrwache zur Technischen Bereitschaftsschule könnte klappen. Das ist die Einschätzung von Folketingspolitiker Hans Christian Schmidt (V) nach einem Treffen am Mittwoch mit Verteidigungsminister und Parteikollege Claus Hjort Frederiksen (V).

Schmidt und politische Kollegen hatten sich im Februar das Anliegen der drei Kommunen in Tingleff schildern lassen. Mit dabei waren, wie berichtet, Benny Engelbrecht (Soz.), Jesper Petersen (Soz.) und Peter Kofoed (DF). Diese drei und Schmidt unterhielten sich nun mit dem Verteidigungsminister über den Umzug, der 2015 nach der Gründung der gemeinsamen Einheit in Aussicht gestellt wurde.

Die Miete ist noch Gesprächsthema

„Fredriksen zeigte sich interessiert und war der Sache gegenüber positiv eingestellt. Er stellte aber klar, was nicht geht: Die Bereitschaftsschule darf kein Gebäude bauen mit dem Ziel, es nachher zu vermieten. Es gibt aber auch andere Möglichkeiten“, so H. C. Schmidt gestern zum „Nordschleswiger“.

„Denkbar ist ja, dass die Schule für sich neue Unterkünfte baut, die gebraucht werden, und freie Kapazitäten dann zur Verfügung stellt“, skizziert der Politiker aus Woyens eine Alternative, die auch schon von den drei Kommunen ins Spiel gebracht worden ist.

Hjort Fredriksen befürworte einen gemeinsamen Standort von kommunaler und staatlicher Bereitschaft und der damit verbundenen Synergieeffekte. „Damit sind gute Erfahrungen gemacht worden, wie er sagte“, berichtet Schmidt vom Treffen.

Ein wichtiges Detail bei einem Einzug der kommunalen Einheit ist die Miete. Das werde bei den weiteren Gesprächen sicherlich auch Thema sein. „Im April ist ein weiteres Treffen geplant. Ich bin zuversichtlich, dass eine Lösung gefunden wird“, so Schmidt.

Die Wohncontainer der kommunalen Bereitschaft im Højskolevej werden nicht auf Dauer zur Verfügung stehen. Für den Betrieb gibt es eine Sondergenehmigung.

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