Natur und Umwelt

Uriges Erlebnis während der Maisernte

Uriges Erlebnis während der Maisernte

Uriges Erlebnis während der Maisernte

kjt
Rapstedt/Ravsted
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Ganz schön hoch! Ingrid Jacobsen im Maisfeld bei Rapstedt Foto: Horst Jacobsen

Das Ehepaar Jacobsen aus Rapstedt stieß in seinem Einzugsgebiet auf besonders hohen Mais und konnte der Versuchung nicht widerstehen, den Pflanzen auf die Pelle zu rücken.

Nun ist Ingrid Jacobsen mit 1,62 Meter nicht die Allergrößte, doch der Mais auf dem Feld des Bauern Nørgård zählt mit über 3,2 Meter sicherlich zu den Sorten, die am längsten werden.

Ingrid und ihr Mann Horst fanden es beachtlich, holten den Fotoapparat heraus und schossen ein buchstäblich gewaltiges Erinnerungsfoto.

„Inzwischen ist der Mais geerntet und die gehäckselte Rekordernte befindet sich schon in einer Biogas-Anlage in Schleswig Holstein und hat womöglich als Elektrizität aus Biogas Mittagessen, Kaffee oder Wohnzimmer erwärmt“, so Horst Jacobsen.

Eine Pflanze von 3,20 Metern Länge braucht ein großes Wurzelwerk, um alle Teile mit genügend Wasser und gelösten Nährstoffen zu versorgen, weiß der Rapstedter, der zwei Anschauungsobjekte mit nach Hause nahm.

Außerdem muss die Pflanze im Erdreich gut verankert sein. Dafür sorgen kranzartig angeordnete, stabile Wurzeln, die krallenartig die Maispflanze an den Boden so fest verankern, dass ein Herausreißen nahezu unmöglich ist und sogar ein Orkan der Pflanze nichts anhaben kann.

Der Stumpf selbst ist fest und so „verholzt“, dass die Bodenbakterien es nicht schaffen, alle Teile im Laufe eines Jahres umzusetzen.

Horst Jacobsen mit zwei kräfigen Maiswurzeln. Foto: Privat
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