Inselmissionsfest

Erfolgreiche Feier überzeugt durch vielseitiges Programm

Erfolgreiche Feier überzeugt durch vielseitiges Programm

Erfolgreiche Feier überzeugt durch vielseitiges Programm

Anke Krauskopf
Anke Krauskopf
Röm/Rømø
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Mit guter Laune genießen die Menschen das Beisammensein beim Inselmissionsfest. Foto: Dieter Jessen

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Bei Predigt, Musik und Verlosung genossen Groß und Klein das Inselmissionsfest vergangenen Sonntag. Bei der Feier wurden für den guten Zweck Spenden für soziale Projekte in Indien, Tansania und Papua-Neuguinea gesammelt. Die stellvertretende Verantwortliche des Festes und Pastorin der Stadtgemeinde Apenrade (Aabenraa), Anke Krauskopf, berichtet:

Nach einem langen Jahr Corona-Pause konnten wir in diesem Jahr wieder – wie gewohnt – das Inselmissionsfest auf Röm feiern. Bei strahlendem Sonnenschein versammelten sich ca. 60 Gäste aus ganz Nordschleswig und einige Urlauber pünktlich um 14 Uhr in der Sct. Clemenskirche. Die Pastorinnen Cornelia Simon und Anke Krauskopf führten durch den Gottesdienst.

Das Blechbläserquintett „Querblech“ begeisterte die Besucherinnen und Besucher von ihrer Musik. Foto: Dieter Jessen

Über den Tellerrand hinaus schauen

Pastorin Dorothea Lindow aus Tondern (Tønder) hielt die inspirierende Predigt zum Thema „Perspektivwechsel“. Sie verknüpfte die biblischen Geschichten von Jakobs Himmelsleitertraum (1. Mose 28,11) und vom Zöllner Zachäus (Lk.19), der auf den Baum klettert, um Jesus zu sehen, mit der Bedeutung des Inselmissionsfestes heute.

Perspektivwechsel, das heißt: über den eigenen Tellerrand hinausschauen und einen anderen Blickwinkel einnehmen. Da werden manch einem die Augen geöffnet worden sein.

Passend zum Thema sind auch auf allen Folien von Dorothea Lindow immer wieder Tellerränder zu entdecken. Foto: Dieter Jessen

Im Jugendlager der Nordschleswigschen Gemeinde empfing uns anschließend der Bläserchor aus Süderlügum mit schwungvoll gespielten Chorälen. Nach dem Kaffeetrinken erhielt Dorothea Lindow erneut das Wort und ließ die versammelten Gäste anhand einer liebevoll gestalteten Powerpoint Präsentation (auf jeder Folie war der Tellerrand zu sehen), an ihren eigenen biografischen Perspektivwechseln teilhaben.

Großes Highlight: Die Verlosung

Dann nahte der Höhepunkt des Festes: die Missionsverlosung! Das ganze Jahr über waren Preise gesammelt worden. Es gab Selbstgestricktes, Selbstgemachtes, Selbstgezogenes, Bücherspenden, Kaffee, Wein, Nützliches, Dekoratives und und und.

Ein reichlich gefüllter Tisch: All diese Preise konnten die Gäste vergangenen Sonntag bei der Verlosung beim Inselmissionsfest gewinnen. Foto: Dieter Jessen

Der Hauptpreis – eine Woche Ferien auf Röm im Sommerhaus von Ehepaar Kühl – ging in diesem Jahr an Frauke Petersen aus Tingleff (Tinglev). Herzlichen Glückwunsch und herzlichen Dank allen Spenderinnen und Spendern!

Viel Einsatz beim Spenden und in der Küche

Im Gottesdienst wurden übrigens 2.685 Kronen Kollekte eingesammelt und der Erlös aus dem Losverkauf betrug 5840 Kronen. Dieses Geld geht an Projekte in Indien, Tansania und Papua-Neuguinea, die der „Verein der Freunde der Breklumer Mission“ unterstützt.

All diese Projekte befinden sich in ehemaligen Missionsgebieten. Beim Inselmissionsfest heutzutage wird vor allem die Gemeinschaft der Christinnen und Christen weltweit gefeiert. Es wird also auch hier deutlich über den sogenannten Tellerrand von Nordschleswig hinaus geschaut.

Gute Stimmung begleitet den Tag. Foto: Dieter Jessen

Die „Freunde der Breklumer Mission“ sind jetzt Teil des Zentrums für Mission und Ökumene in der Nordkirche und auch ein selbständiger Verein in Nordschleswig aus Land- und Stadtgemeinden, die sich für die weltweite Ökumene, das heißt, für die weltweite Gemeinschaft der Christen, interessieren und engagieren.

Der Vorstand sagt Danke

Im Namen des ganzen Vorstands ein besonders herzliches Dankeschön allen, die für reibungslose Abläufe, Auf- und Abbau, Küchendienste, Losverkauf etc. gesorgt haben. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen beim Inselmissionsfest 2022.

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