Röm

Hafen umschifft rote Zahlen

Hafen umschifft rote Zahlen

Hafen umschifft rote Zahlen

Havneby
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Die Fischerei übertraf gesamt gesehen die Erwartungen. Foto: Archivfoto Pause

Der Hafen auf Röm ist ein Wirtschaftsfaktor. Der Chef des Hafens stuft das wirtschaftliche Ergebnis des vergangenen Jahres als „zufriedenstellend" ein. Doch es stehen Investitionen an.

Der Hafen auf Röm hat 2018 die roten Zahlen umschifft und erzielt eine Gewinnspanne in Höhe von 708.441 Kronen. Somit wurde das Ergebnis im Vergleich zu 2017, als es ein Defizit von 98.953 Kronen gab, um etwa 800.000 Kronen verbessert.

„Das war ein gutes Jahr für den Hafen. Der Betrieb läuft stabil. Es gibt viele kleine Geschäftsbereiche“, erklärt Bürgermeister Henrik Frandsen (V) mit Blick auf den Rechenschaftsbericht, der morgen vom Kommunalrat gutgeheißen werden muss. Das gute Abschneiden ist jedoch vor allem darauf zurückzuführen, dass der Verkauf einer Immobilie mit 454.000 Kronen positiv zu Buche schlägt. Die Kommune Tondern ist Besitzer des Hafens in Havneby, der jedoch in Eigenregie mit einem Hafenvorstand an der Spitze läuft.

Ergebnis zufriedenstellend

Das Gremium mitsamt Hafenchef Thorkil Hansen stuft das Ergebnis für 2018 als zufriedenstellend ein. Auch die Fischerei lief gesamt gesehen besser als erwartet. Die Krabbenfischerei trug durch gute Preise und durch eine höhere Anzahl von angelandeten Krabben wesentlich zum verbesserten Ergebnis bei.

Der Nettoumsatz betrug 2018 8.039.512 Kronen während er im Vorjahr einen Stand von 7.456.084 Kronen erreichte. Aus dem Jahresbericht geht hervor, dass es 2018 im Vergleich zu den Vorjahren nicht gelungen ist, auf dem Nord-Kai die Anzahl der Gütermenge zu steigern. Im letzten Halbjahr von 2018 machte sich jedoch am nördlichen Kai mehr Schiffsverkehr positiv bemerkbar. Es wird erwartet, dass sich diese Tendenz im laufenden Jahr fortsetzt. Weniger Schiffe als erwartet nahmen zwecks Reparatur Kurs auf die Helling. Es gelang auch nicht, mehr Räumlichkeiten zu vermieten.

2018 wurden in Verbesserungen und Anschaffungen 73.526 Kronen investiert und in die Infrastruktur des Hafens, der durchschnittlich vier Mitarbeiter beschäftigt, wurden 602.969 Kronen gesteckt.

Ivenstitionen voraus

Weitere Verbesserungen in der geschätzten Größenordnung von sechs Millionen Kronen für die Rostschutzsicherung des Nord-Kais und die Aufwertung des Molen-Kopfs klopfen an. Die Hafenleitung weist darauf hin, dass für diese Investitionen erst noch eine Finanzierung gefunden werden muss. Bereits in der Bilanz für 2017 wurde auf diese Problematik aufmerksam gemacht.

Für 2019 wird ebenfalls ein positives Abschneiden erwartet. Das Eigenkapital des Hafens beträgt 12.606.139 Kronen.

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