Energie

Stabiler Fernwärme-Preis

Stabiler Fernwärme-Preis

Stabiler Fernwärme-Preis

Lügumkloster/Løgumkloster
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Betriebschef Peter Gjelstrup Andersen erläutert, dass die neue Anlage im bestehenden Rahmen Platz findet. Foto: Rahbek

Die Fernwärmegesellschaft in Lügumkloster investiert 20 Millionen Kronen. Erfreuliche Nachricht für die Kunden: Sie brauchen keine höheren Preise zu befürchten.

„Das machen wir, um uns auf dem Markt zu stabilisieren und um die Preise für Wärme zu halten“, erklärt der Betriebschef der Fernwärmegesellschaft in Lügumkloster, Peter Gjelstrup Andersen mit Blick auf das neue Projekt der Fernwärme. Mit einer Investition in Höhe von 20 Millionen Kronen soll eine neue elektrobetriebene Wärmepumpe die Außenluft als Spender für Wärme nutzen und zur Optimierung der bestehenden Produktionsanlage beitragen.

Entsprechend Entwicklungen bei anderen Fernwärmegesellschaften machten sich Änderungen am staatlichen Grundbetrag für Stromproduktion bei dem Unternehmen am Søndermarksvej negativ bemerkbar. Somit gingen auf diese Art 5,5 Millionen Kronen flöten. „Zum Jahresende folgen weitere 640.000 Kronen“, erläutert Gjelstrup Andersen.

Bürgschaft gute Nachricht für Verbraucher

Das neue Projekt kann nun in die Planungsphase wechseln, da der Kommunalrat grünes Licht für eine Bürgschaft in Höhe von 20 Millionen Kronen gegeben hat. Das ist zugleich eine gute Nachricht für die Verbraucher, da diese andernfalls Aussicht auf höhere Preise hätten. „Wenn wir keine kostengünstigere Produktionsform finden können, gibt es nur eine Stelle, wo wir das Geld holen könnten“, so Peter Gjelstrup Andersen.

Nun geht es daran, das Material für die Ausschreibung zu erstellen und ein ausführendes Unternehmen zu finden. Er erwartet, dass es nach den Sommerferien praktisch losgehen kann. Die neue Anlage kann im bestehenden baulichen Rahmen eingepasst werden. „Die Anlage muss zum Jahresende fertig sein. Daher stehen wir etwas in Zugzwang“, so Andersen. Dies ist dem Zuschuss der Energiebehörde in Höhe von maximal 1,5 Millionen Kronen zuzuschreiben.

Die angestrebte Ausdehnung des Versorgungsbereichs der Fernwärme liegt aufgrund einer Beschwerde von Dansk Gas Distribution A/S an den Energieklagerat noch auf Eis. „Wir wissen nicht, wann mit einer Entscheidung zu rechnen ist“, erläutert der Betriebschef. Das vom Kommunalrat im August 2018 abgesegnete Projekt färbte auch auf das neue Vorhaben ab. Die bestehende Grundlage der Wärmeversorgung musste als Ausgangspunkt genommen werden und das erwünschte neue Revier wurde nicht miteinbezogen.

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