Erneuerung

Stahl für Schwebebrücke reist mit Verspätung aus Spanien an

Stahl für Schwebebrücke reist mit Verspätung aus Spanien an

Stahl für Schwebebrücke reist verspätet aus Spanien an

Tondern/Tønder
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Auf der abgeriegelten Baustelle im Skulpturenpark an der Wiedau geht es zurzeit ruhig zu. Foto: Monika Thomsen

Die Corona-Krise führt zu Lieferproblemen. Der Projektleiter erwartet, dass das Material für das Verschönerungsprojekt in Tondern bald aus Spanien anrollt.

Mit einem symbolischen ersten Spatenstich wurde Anfang März das Projekt zur Verschönerung des Stadtkerns in Tondern im Skulpturenpark unweit der Wiedau angekurbelt.

Einige Bürger haben sich darüber gewundert, dass sich zurzeit auf der Baustelle im Park, wo eine Schwebebrücke und eine Holzpromenade entstehen sollen, nicht sichtbar das Große tut.

Wie vom fachlichen Koordinator der kommunalen Technischen Verwaltung, Christian Kjær Andersen, zu erfahren ist, hängt dies mit Verzögerungen bei der Lieferung der Stahlkonstruktion für die Promenade und die Schwebebrücke zusammen.

Der Stahl kommt aus Spanien. Das Unternehmen hat aber aufgrund der Corona-Krise und der dort verlängerten Quarantäne Lieferprobleme.

Christian Kjær Andersen, fachlicher Koordinator

„Der Stahl kommt aus Spanien. Das Unternehmen hat aber aufgrund der Corona-Krise und der dort verlängerten Quarantäne Lieferprobleme“, berichtet Andersen.

Keine königliche Deadline

Ursprünglich hätte das Projekt im Skulpturenpark zum Besuch von Königin Margrethe am 12. Juli fertig sein sollen.

Diese Deadline ist bekanntlich von Corona außer Kraft gesetzt worden, da die Königin ihren Besuch abgesagt hat. Sie hat aber ihr Kommen für 2021 angekündigt.

Auch vor Hostrups Hotel ist der Boden für die Stahlkonstruktion der Holzpromenade bereitet. Foto: Monika Thomsen

Eiche aus Nordeuropa

„Gegenwärtig läuft in den Werkstätten die Produktionsarbeit der verschiedenen Elemente“, erläutert Projektleiter Torsten Rolf Hoffmann.

Während der Stahl aus dem Süden kommt, werden die Brücke und die Promenade mit Eiche aus Nordeuropa belegt.

Ich bin mir sicher, dass der Stahl bald in Dänemark anrollt.

Torsten Hoffmann, Projektleiter

„Ich bin mir sicher, dass der Stahl bald in Dänemark anrollt“, so Hoffmann. Dieser werde in Bauteilen – entsprechend wie Legosteine – angeliefert.

Der Boden ist durch Fundierung für die Ankunft der Stahl-Module bereitet. Hoffmann berichtet, dass etwas mehr als die Hälfte des Projekts bewerkstelligt worden ist.

Die Statue Emma hat den Skulpturenpark im Blick. Foto: Monika Thomsen

Die Initiative Tonderner Marsch investiert in die Aufwertung des öffentlichen Raums in der Innenstadt und die Anpassungen an den Klimawandel 56 Millionen Kronen.

Christian Kjær Andersen schwebt vor, dass die Einweihung im September gefeiert werden kann.

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