Bürgerinitiative

Willkommener Zuschuss für Verschönerung des Mühlenteichs

Willkommener Zuschuss für Verschönerung des Mühlenteichs

Willkommener Zuschuss für Verschönerung des Mühlenteichs

Lügumkloster/Løgumkloster
Zuletzt aktualisiert um:
Strahlende Gesichter am Mühlenteich: Jan Henriksen, Thomas Westergaard Lange und Ernst Sørensen vom Mühlenteichausschuss, Linda Scholz, 2. Vorsitzende des Lokalrats Lügumkloster, Knud-Ove Hansen, Vorsitzender von „Sparekassen Løgumkloster Fond", Leif Hansen, Vorsitzender des Lokalrats, und Christian Qvist Nielsen, Filialdirektor von Vestjysk Bank in Lügumkloster (v.l.) Foto: privat

Diesen Artikel vorlesen lassen.

Die Stiftung der früheren Sparkasse in Lügumkloster und Vestjysk Bank haben 500.000 Kronen spendiert, damit das Naherholungsgebiet wieder zu dem wird, das die Einheimischen so lieben.

Das war ein einträglicher Besuch, der den Filialdirektor von Vestjysk Bank, Christian Qvist Jørgensen, und den Stiftungsvorsitzenden von Sparekassen Løgumklosters Fond, Knud-Ove Hansen kürzlich zum Mühlenteich in Lügumkloster führte. Die Gäste hatten einen Gutschein in Höhe von 500.000 Kronen mitgebracht, den sie dem Vorsitzenden des Lokalrats, Leif Hansen, überreichten.

Die halbe Million Kronen ist der höchste Betrag seit Gründung der Sparkassen-Stiftung. Das Geld soll für die Verschönerung des Mühlenteich-Geländes investiert werden, um die sich ein Arbeitsausschuss des Lokalrats bemüht. Denn der Mühlenteich ist ein beliebtes Ziel für Ausflüge und Spaziergänge. Das Gelände ist im Laufe der Jahre immer mehr verwildert. An der Verfassung des abgesackten Gebiets entlang der Umgehungsstraße, wo die Vegetation ungezügelt wuchert, nehmen viele Einheimischen Anstoß.

Eine Brücke führt zu einer Plattform auf dem See hinaus. Foto: Envidan

Ausgaben steigen

Die Finanzierung des Anliegens ist nicht ganz billig, da es ungefähr 3,5 Millionen Kronen kosten wird. Ebenfalls 500.000 Kronen will die Kommune Tondern in das Projekt investieren. Und es wird mehr Geld bei der Kommune beantragt werden.

Im Mühlenteich-Ausschuss hält die 2. Vorsitzende des Lokalrats, Linda Scholz, die Fäden in der Hand. Sie ist begeistert über die Förderung des Sparkassenfonds. Dem Antrag wurde auf dem ‚kurzen Dienstweg‘ stattgegeben, vermutlich weil es sich um eine örtliche Stiftung handele. „Wir werden mehr Geld bei anderen Stiftungen beantragen. Die Unterstützung des Sparkassen-Fonds lässt vielleicht andere Stiftungen dazu bewegen, auch das Projekt zu fördern. Ein Antrag liegt zurzeit noch beim Friluftsråd und Nørlyk“, erklärt Linda Scholz.

Eine Million Kronen mehr

Bei der Kommune werden eine Million Kronen beantragt. „Die meisten Fonds unterstützen keine Bauarbeiten. Aber der Teich muss ausgebaggert werden und das muss nach unserer Ansicht eine Aufgabe der Kommune sein. Diese wiederum meint, dass sie nur für die Flächen um das Gewässer zuständig ist. Das Projekt ist mehrfach auf die Bahn gebracht worden, scheiterte aber an dieser Frage“, erklärt die zweite Vorsitzende des Lokalrats.

Das Mühlenteich-Team: Ernst Sørensen, Jan Henriksen, Thomas Westergaard Lange und Linda Scholz (v. l.) Foto: Privat

Das Projekt würde sich vermutlich aufgrund von Preissteigerungen verteuern. Nun wird ein Kostenpunkt von vier Millionen Kronen erwartet. „Neben Anträgen bei weiteren Stiftungen hoffen wir auch, dass unsere Unternehmen unsere Arbeit unterstützen werden. Gleiches würden vielleicht auch die Lügumklosteraner tun“, erläutert die Vorsitzende des Mühlenteichausschusses.

Die Maßnahmen sehen unter anderem vor, am südlichen Ende eine lange Brücke vor, auf der man über den Teich wandeln kann.

Das Gelände um den Mühlenteich sieht ziemlich verwildert aus. Foto: Monika Thomsen

Die Sparkassen-Stiftung und die Vestjysk Bank sind darum bemüht, lokale Initiativen zu unterstützen. Es gebe viele, lokale antreibende Kräfte, die für die Stadt als Ganzes und für dieses Projekt kämpfen. „Dafür verdient ihr großes Lob. Der Mühlenteich ist auch historisch von großer Bedeutung für Lügumkloster. Er ist ein großer Aktivposten und verschönert die Stadt“, unterstreicht Christian Qvist Nielsen.

Höchste Donation

Es sei die bisher größte Donation, die jemals zur Auszahlung gekommen ist. „Aber wir meinen wirklich, dass dieses Projekt wichtig für die Stadt ist. Daher hoffen wir, dass es weitere Förderer gefunden werden können, damit ihr ans Ziel kommt", pflichtete ihm Knud-Ove Hansen bei.

Auf dem ursprünglichen Teich, der Anfang der 1950er Jahre trockengelegt wurde, konnte früher auch Schlittschuh gelaufen werden. 1991 wurde das jetzige Gewässer neu angelegt. Er bindet die Stadt zusammen. „Denn Lügumkloster vergrößert sich immer noch“, erklärt Leif Hansen, Vorsitzender des Lokalrats in Lügumkloster. Daher sei man sehr erfreut über die finanzielle Schützenhilfe. Das gebe dem Projekt ein gutes Fundament, um das Ziel zu erreichen.

Mehr lesen

Leserbrief

Hanns Peter Blume
„Reaktion auf Leserbrief von Jan Køpke Christensen“