Strahlentherapie

2.500 Unterschriften für grenzüberschreitende Krebsbehandlung

2.500 Unterschriften für grenzüberschreitende Krebsbehandlung

2.500 Unterschriften für grenzüberschreitende Krebsbehandlung

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Vejle
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Stephanie Lose und der Vorsitzende des Gesundheitsausschusses der Region, Poul-Erik Svendsen (l.), haben die Unterschriften von Silke Schultz und Gösta Toft entgegengenommen. Foto: Ruth Candussi

Am Montagnachmittag hat die Schleswigsche Partei eine Unterschriften-Sammlung an die Vorsitzende der Region Süddänemark, Stephanie Lose überreicht.

Die Schleswigsche Partei (SP) fordert weiterhin die Wiedereinführung der grenzüberschreitenden Strahlenbehandlung von Krebspatienten aus Dänemark in Flensburg. Um zu zeigen, welchen Rückhalt diese Forderung von der Bevölkerung erfährt, hat die Partei nicht weniger als 2.500 Unterschriften gesammelt.

Die Regionsratschefin Stephanie Lose (Venstre) und der Vorsitzende des Gesundheitsausschusses der Region, Poul-Erik Svendsen (Soz.) haben die Unterschriften entgegengenommen.

2016 hatte die Region Süddänemark beschlossen, die grenzüberschreitende Strahlentherapie abzuschaffen, um so 1,1 Millionen Kronen jährlich einzusparen. Seit der Abschaffung mussten Krebspatienten aus Nordschleswig und dem übrigen Süddänemark weite Fahrten zur Strahlentherapie in Vejle oder Odense antreten.

Krebspatientin Silke Schultz aus Ekensund war am Montag in Vejle mit dabei, um den Politikern einen persönlichen Eindruck davon zu geben, wie beschwerlich und herausfordernd der lange Weg zur Behandlung ist.

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