Neue Strategie

Region stellt mehr Flexjobmitarbeiter ein

Region stellt mehr Flexjobmitarbeiter ein

Region stellt mehr Flexjobmitarbeiter ein

Paul Sehstedt
Vejle
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Flexjobmitarbeiter sind nicht voll arbeitsmarkttauglich. Die Region Süddänemark setzt darauf, diesen Menschen aktiv zu helfen. Foto: Peter Hove Olesen/Politiken/Ritzau Scanpix

Der Zuwachs von über 25 Prozent ist das Resultat einer neuen Strategie. Weitere sechs Millionen Kronen wurden für die Integration der nicht voll arbeitsmarkttauglichen Menschen bereitgestellt.

Die Rechnung der Region Süddänemark scheint aufzugehen: Nach dem die Zahl der Flexjobmitarbeiter im Zeitraum von 2010 bis 2015 stark rückläufig war, beschloss der Regionsrat, diesem Trend entgegenzuwirken.

Der Sondereinsatz hat sich gelohnt, denn von Oktober 2016 bis August 2019 ist die Mitarbeiterzahl von 358 auf 454 gestiegen, also um über 25 Prozent.

Flexjobmitarbeiter sind nicht voll arbeitsmarkttauglich, und der Regionsrat verpflichtete seine Einrichtungen, z.B. Krankenhäuser und Verwaltungseinheiten, dazu, konkrete Pläne auszuarbeiten, die diese Bürgergruppe berücksichtigt.

„Viele Menschen außerhalb des Arbeitsmarktes haben Fähigkeiten, die an unseren Arbeitsplätzen genutzt werden können“, so Regionsratsvorsitzende Stephanie Lose (Venstre) in einer Pressemitteilung der Region Süddänemark. „Obwohl ihr Berufspotential z. B. innerhalb der klinischen Bereiche begrenzt sein kann, können die Flexjobber dennoch unterstützende Funktionen ausüben.“

In der Verbindung mit der Haushaltsverabschiedung 2019 wurden für die kommenden drei Jahre weitere sechs Millionen Kronen für die Arbeitsplatzstrategie für Flexjobs bewilligt. „Die Region Süddänemark ist und soll ein sozial verantwortlicher Arbeitsplatz sein“, sagt Lose und fährt fort, dass besonders eine öffentliche Einrichtung eine Verantwortung trägt, damit Angestellte mit besonderen Vorbedingungen die Möglichkeit erhalten, Aufgaben zum Nutzen der Gesellschaft auszuführen.

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